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Robuste Konjunktur Seco bestätigt Aufwärtstrend

Legende: Video Seco bestätigt Konjunkturaussichten abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 19.06.2018.
  • Das Staatssekretariat für Wirtschaft erwartet für 2018 ein reales Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 2,4 Prozent.
  • Für 2019 lautet die Prognose der Ökonomen des Bundes ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent.
  • Damit wird die Prognose für das Schweizer Wirtschaftswachstum 2018 und 2019 bestätigt.
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Legende: Die Ökonomen des Bundes rechnen auch dank der Konsumfreudigkeit mit einem guten Wachstum. Keystone

Gründe für das Wirtschaftswachstum: Zum einen kurbeln die robuste Weltkonjunktur und die günstige Wechselkursentwicklung die Nachfrage nach Schweizer Produkten an, heisst es in einer Mitteilung des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco). Zudem kämen von der heimischen Wirtschaft zunehmend positive Impulse.

Dennoch hätten sich die weltwirtschaftlichen Risiken zuletzt erhöht, mahnen die Ökonomen des Bundes. Der Handelsstreit zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern etwa habe eine neue Eskalationsstufe erreicht.

Sollte es hier zu einer weiteren Zuspitzung bis hin zu einem Handelskrieg kommen, wäre mittelfristig mit einer erheblichen Bremswirkung für den Welthandel zu rechnen. Dies würde laut Seco die Schweizer Exporte und damit auch das Wirtschaftswachstum der Schweiz schmälern.

Seco warnt vor Finanzmarktturbulenzen

Das Seco stellt zudem eine steigende politische Unsicherheit in Italien fest. Dort führe das neue Regierungsprogramm zu grosser Verunsicherung. Sollte sich die Lage massiv zuspitzen, könnte es nach Einschätzung des Seco zu Finanzmarktturbulenzen kommen. Der Schweizer Franken könnte in der Folge deutlich aufwerten, was Konsequenzen für die hiesige Wirtschaft hätte.

Unverändert gegenüber der letzten Prognose bestehe zudem im Inland das Risiko einer stärkeren Korrektur der Bauwirtschaft als prognostiziert.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Danke für diese News SRF! So fühle ich mich noch mehr wie ein Looser, weil ich in dieser total erfreulichen Konjunktur seit Längerem schon (11 Mte.) keine Arbeit finde. Meine Nachbarin ebenso (21 Mte.) So. Jetzt kommen dann die gutgemeinten Ratschläge mit "Weiterbildunachen" usw. Ist schon passiert. Wir sind einfach die unsichtbare, "überqualifizierte" Masse.
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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Ein stärkerer Franken ist sicherer als das Amen in der Kirche. Der CHF gilt immer noch als Fluchtwährung, egal, ob geopolitische und/oder -ökonomische Unsicherheiten bestehen. Entweder man bereitet sich mit qualitativ führenden Produkten und Dienstleistungen darauf vor oder man geht unter.
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  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Tja, da die CH nichts zum Schutz der Ü50 unternimmt, scheint sie sich die hohen ALV IIKosten leisten zu wollen/können. Die Gesellschaft übt zumindest nicht den notwendigen politischen Druck aus, um Veränderungen herbei zu führen.
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