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Wirtschaft Roche-CEO zur Zuwanderung: «Wir brauchen Kräfte aus dem Ausland»

Für Roche-Chef Severin Schwan steht fest, dass der Pharma-Riese seine hiesigen Aktivitäten ohne ausländische Arbeitskräfte nicht bewältigen kann. Er erwartet bei der Umsetzung der Zuwanderungsinitiative entsprechend pragmatische Lösungen mit der EU – und will genug Kontingente für Drittstaaten.

Legende: Video «Nicht nur mit Schweizer Bürgern zu bewältigen» abspielen. Laufzeit 1:40 Minuten.
Aus News-Clip vom 21.07.2016.

Die Zahlen sprechen für sich: Beim Schweizer Pharma-Riesen kommt mehr als die Hälfte der Wissenschaftler aus dem Ausland. CEO Severin Schwan führt dies keineswegs auf Mängel im Ausbildungssystem der Schweiz zurück. Im Gegenteil, Roche profitiere von ausserordentlich guten Bedingungen: Der duale Ausbildungsweg sei einer der grossen Standortvorteile. Dazu komme das sehr gute universitäre Netzwerk.

Aber eine alleinige Rekrutierung in der Schweiz habe für den Konzern ihre Grenzen: «Wir könnten die ganz starke Aktivität, die wir heute in der Schweiz haben, in diesem Ausmasse nicht nur mit Schweizern Bürgern bewältigen. Das wäre unmöglich», sagt Schwan.

Ohne Kräfte aus dem Ausland wäre der Konzern gezwungen, Aktivitäten im Ausland und nicht in der Schweiz durchzuführen.

«Grenzen müssen offen bleiben»

Für Schwan führt deshalb kein Weg daran vorbei, bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative pramatische Lösungen mit der EU zu finden. Und auch genug Kontingente für Drittstaaten seien erforderlich. «Es ist ganz entscheidend für uns, dass die Grenzen offen bleiben», stellt der CEO von Roche klar.

Von einer «Exit-Strategie» will er noch nichts wissen. Er ist zuversichtlich, dass die gewünschten Lösungen gefunden werden – dabei vertraut er auch der Schweizer Bevölkerung. Diese wisse, was sie an den innovativen Industrien habe und werde die Standortqualität für diese entsprechend hochhalten.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Wer das Interview gesehen hat, fragt sich, was eigentlich das Problem ist. Dass die Basler Chemie von hochqualifizierten Fachkräften lebt, sei akzptiert. Aber Grenzgänger sind keine Zuwanderer! Der Beitrag entpuppt sich als reine Propaganda gegen die Umsetzung der MEI.
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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Die PFZ gibt es seit 2007, wenn es jetzt noch Fachkräftemangel gibt, dann funktioniert die PFZ nicht. Müssen wegen ein paar gesuchte Spezialisten die Tore für jeden weit offen bleiben? Die grösste Zuwanderung kommt ja aus den Süd- und Ostländern mit entsprechenden Bildungs Niveau. Wieviel von denen hat Roche in den letzten zehn Jahren eingestellt?
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich hoffe doch, dass auch der letzte Schweizer langsam merkt, dass diese "Unternehmens-Könige" und die meisten Politiker uns immer wieder die gleichen "Lügen" auftischen. Ich weiss, und mit mir die meisten Schweizer, dass es eben auch anders geht. Wir müssen kleinere Brötchen backen denn wir sind ein winziges Land. Nur dank "Korruption" steht die Schweiz auf den ersten Rängen der Wirtschaftswelt. Um "gesund" zu werden brauchen wir "Wirtschaftsrückgang"! und zwar massiv. Weg mit den "Grossmäuler"
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