Zum Inhalt springen
Inhalt

Rosige Aussichten Bund hebt Wachstumsprognose markant an

  • Die Schweizer Wirtschaft wird dieses Jahr um 2,9 Prozent wachsen. Davon geht das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco aus.
  • Im Juni gingen die Ökonomen des Bundes noch von einem Wachstums des Bruttoinlandprodukts von 2,4 Prozent voraus.
  • Zuletzt hatten ebenfalls die Experten der Grossbanken Credit Suisse und UBS sowie BAK Economics ihre Schätzungen angehoben.
  • Das Seco begründet die Anhebung der Prognose derweil mit der in der Schweiz vorherrschenden Hochkonjunktur.
Legende: Video SECO: Wirtschaftswachstum 2019 könnte ins Schwanken kommen abspielen. Laufzeit 01:14 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 19.09.2018.

Die gute internationale Wirtschaftslage kurble den Aussenhandel an und die Unternehmen würden kräftig investieren. Besonders schwungvoll habe sich die Industrie entwickelt. Auch die Beschäftigung ziehe an und die Arbeitslosigkeit gehe zurück.

Gefahren im kommenden Jahr

So viel zu den positiven Nachrichten. Gleichzeitig stellt das Seco fest, dass sich die negativen Risiken für die Weltwirtschaft zugespitzt hätten und es seien neue hinzugekommen. Diese bedrohen laut dem Seco die für die Schweiz wichtige internationale Konjunktur.

Die wichtigsten Stichworte hierzu lauten: Handelsstreit, politische Unsicherheit in Europa, Wechselkursturbulenzen in den Schwellenländern und ein möglicher Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken. Und in der Schweiz bestehe das Risiko einer starken Korrektur der Immobilienpreise.

Insgesamt dürfte die Weltwirtschaft an Schwung verlieren und damit werden auch die Impulse für den Schweizer Aussenhandel geringer ausfallen, resümieren die Seco-Ökonomen. Diese halten für 2019 an ihrer bisherigen Einschätzung fest und prognostizieren unverändert zur letzter Schätzung ein BIP-Wachstum von 2,0 Prozent.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Die Frage ist: Wem kommt das Wachstum zu Gute? Schon verrückt: Obgleich ein Wirtschaftswachtum in unserem Lande, aber zum Teil auch anderswo zu verzeichnen ist, geht die Schere zwischen Reich und Arm weiter auseinander, und der Mittelstand „schmilzt“ dahin. Das kapitalistische System müsste in der Richtung angepasst werden, dass mehr für soziale Gerechtigkeit und die Umwelt getan würde. Hier tragen wir alle Mitverantwortung.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Toll. Immernoch mehr Wachstum. Mit Vollgas auf die Wand zu. Und keiner tut was. Bremsen ist ja was für Looser. Aber nur so lange das Rennen noch läuft. Doch am Ende wird es nur Verlierer geben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Mathias Fercher (Maethel)
    Es läuft hervorragend, aber nächstes Jahr wird alles schlecht. Diese Einschätzung vernehmen wir seit Jahren. Der Zweck: Die Politik der Lohnkürzungen weiterführen, die Umverteilung von unten nach oben intensivieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen