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Der Autozulieferermarkt stottert
Aus Nachrichten vom 28.07.2020.
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Schlechte Halbjahreszahlen Autozulieferer Autoneum macht 55 Millionen Franken Verlust

  • Die Coronakrise trifft die bereits angeschlagene Automobilindustrie schwer. Das zeigt sich auch beim Schweizer Unternehmen Autoneum.
  • Der Umsatz des Zulieferers von Komponenten für den Lärm- und Hitzeschutz ist im ersten Halbjahr um ein Drittel eingebrochen.
  • Der Verlust ist mit einem Minus von fast 55 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls massiv höher ausgefallen.

Das Winterthurer Unternehmen beschäftigt in 25 Ländern rund 13'000 Mitarbeitende. Es beliefert die Autoindustrie zum Beispiel mit Isolationsmaterial oder auch Abdeckungen für den Motorraum.

Ein Teil der 55 Werke blieben während der Coronakrise geschlossen. In einer Mitteilung spricht die Firma von einem «beispiellosen Markteinbruch».

Dieser hat sich bereits im Verlauf der letzten Wochen abgezeichnet. Autoneum hat deshalb Massnahmen ergriffen, unter anderem mit Kurzarbeit und Entlassungen. Wie viele Angestellte konkret betroffen sind, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Es seien aber überwiegend temporär Mitarbeitende.

SRF 4 News, 28.07.2020, 08:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Die Autoindustrie war schon seit einiger Zeit notleidend. Die Coronakrise ist nicht der eigentliche Grund, sie hat Lage nur dramitisch verschlechtert. Der Wechsel zum Elektroauto braucht nicht mehr die selben Bauteile. Man kann hier vom Niedergang einer ganzen Branche sprechen. Die traditionellen Zulieferer werden diesen Wechsel kaum überleben können und müssen dringend alternative Produkte auf neuen Märkten finden.
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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Nicht klagen genau wie der
    Freie Schweizer schreibt, Umsatz bolzen damit der
    Kurs der Aktie steigt und die Hauptaktionäre zusätzlich eine fette Dividende einstreichen, für eine seinerzeitige Investition. Wehe dem Angestellten CEO er hetzt
    die Angestellten nicht genug.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Tatsache ist, dass jede/r UnternehmerIn, jedes Unternehmen, damit rechnen muss, dass es nicht nur gute, lukrative Zeiten gibt, sondern dass es auch schlechtere, schwierigere Zeiten geben kann, wo man dann an die - Sinn machenderweise zuvor getätigten - Rückstellungen, Reserven zurückgreifen kann! Alles andere ist Leichtsinn und vor allem auch verantwortungslos gegenüber allfälligen ArbeitnehmerInnen!
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    1. Antwort von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
      Rüchstellungen sind leider nicht erwünscht in unserem Wirtschaftssystem. Da zählen ausschliesslich die jährlichen Dividendenausschütungen.
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