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Schweizer Konkursjahr Pleitegeier hat zugeschlagen wie selten

  • Vergangenes Jahr gab es total 13'257 Firmen- und Privatkonkursverfahren.
  • Die aus Konkursverfahren entstandenen finanziellen Verluste hingegen sanken auf den tiefsten Wert seit 1994.
Offene Kartonschachtel mit der Aufschrift "Switcher" und Kleidern in Plastikverpackungen, die oben herausschauen.
Legende: Bereits im Mai 2016 ging auch die Kleidermarke Switcher Konkurs. Keystone

Die 13'257 Firmen- und Privatkonkurse im vergangenen Jahr sind 330 oder 2,6 Prozent mehr als 2016. Weshalb es trotz anziehender Konjunktur zu einem Pleitenrekord gekommen ist, hat das Bundesamt für Statistik (BFS) nicht analysiert.

Es verweist jedoch auf die grossen regionalen Unterschiede: So fielen mehr als drei Viertel der Zunahme allein in der Genferseeregion an, die auch von allen Grossregionen den stärksten Anstieg (+7 Prozent) verzeichnete. Ausschlaggebend waren Genf (+13,8 Prozent) und die Waadt (+3,9 Prozent).

Deutlich weniger Verluste

Die finanziellen Verluste aus ordentlichen und summarischen Konkursverfahren gingen 2017 um ein Drittel auf 1,7 Milliarden Franken zurück. Dies entspricht laut BFS dem tiefsten Wert seit 1994. Das Bundesamt relativiert die Entwicklung insofern, als die Ergebnisse von Kanton zu Kanton und von Jahr zu Jahr starken Schwankungen unterliegen.

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