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Wirtschaft Schweizer shoppen für rund elf Milliarden Franken im Netz

Der Onlinehandel in der Schweiz hat im vergangenen Jahr kräftig zugelegt. Der Umsatz wuchs um mehr als 20 Prozent. Der Zuwachs könnte wohl noch grösser sein. Doch noch immer gibt es zahlreiche Hürden.

  • Der Onlinehandel boomt in der Schweiz. 2015 stieg der Umsatz nach Angaben des Branchenverbandes NetComm Suisse um 21 Prozent.
  • Rund 4,7 Millionen Schweizer gaben insgesamt 11,2 Milliarden Franken im Internet aus. Das entspricht durchschnittlich rund 2400 Franken pro Person.
  • Das E-Commerce-Stimmungsbarometer der Hochschule für Wirtschaft Zürich und der Schweizerischen Post zeigt aber, dass 77 Prozent von über 10'000 Befragten schon mindestens einmal einen Kauf abgebrochen haben, weil die bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar war.
  • Der Anteil der Kaufabbrecher lag bei den Jüngeren unter 25 mit 82 Prozent sogar noch höher. Weitere Gründe für den Kaufabbruch waren fehlende Lieferoptionen (81 Prozent) und versteckte Kosten (78 Prozent). Über das Smartphone bestellten nach wie vor lediglich 20 Prozent häufig oder immer mal wieder. Mehr als die Hälfte verschmäht dieses Gerät für Online-Einkäufe.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler (SVP-Hinterfrager)
    Der Online-Handel zeigt uns auf,wie sich die Welt eben auch im Konsumverhalten rasant verändert.Wer in alten Denkmustern verharrt,wird als Verlierer aus dieser Entwicklung heraus gehen. Veränderungen können mitunter anfänglich schmerzlich sein,doch es eröffnen sich für innovative Menschen gerade deshalb neue Möglichkeiten.Es zeigt auch,wie die Welt zusammenrückt & verschmilzt.Nicht nur wirtschaftlich,nein auch kulturell.Stellen wir uns den Chancen,statt die Entwicklung aufhalten zu wollen.
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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Der Onlinehandel potenziert die negativen Auswirkungen der Grossdiscounter. Er bietet im Vergleich zu seinem Umsatz noch weniger Arbeitsplätze und schwächt alle bestehenden Systeme. Das geht so weit, bis er seine Kunden selber wegrationalisiert, weil zu wenige genügend Geld verdienen, um die angebotenen Produkte zu kaufen.
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      So weit ist es noch lange nicht. Denn es wird immer einen geben, der's billiger macht. Scheinselbständige, Zeitarbeiter, Gastarbeiter, Flüchtlinge, und zum Schluss die Auslagerung ins Ausland. Ausbeutung bricht zum Schluss ganze Teile der Gesellschaft weg. Aber seien wir ehrlich: das ist letztlich auf dem Mist des hiesigen Detailhandels gewachsen, der den Schweiz-Bonus bis zum Unerträglichen abgeschöpft hat (und zum Teil immer noch tut).
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  • Kommentar von Ilse König (königin)
    Und die Kinder der Konsumenten gehen später in den Onlinehandel zur Ausbildung. Tolle Gesellschaft!
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Die Kinder können ja dann ihre bereits erworbenen IT-Anwenderkenntnisse nutzen, um eine Lehre als "Hochregalrobotersteuerer" zu machen ;-)
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