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Solider Arbeitsmarkt Der Jobmotor Schweiz läuft rund

  • Die Schweizer Arbeitslosigkeit bleibt auf sehr tiefem Niveau.
  • Die entsprechende Quote lag im Oktober 2018 bei 2,4 Prozent und verharrte damit den sechsten Monat in Folge auf dem Zehnjahrestief.

Insgesamt waren gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) Ende Oktober 107'315 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 729 mehr als im Vormonat.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verringerte sich die Zahl allerdings. Damals, also im Oktober 2017, hatte die Arbeitslosigkeit noch bei 3,0 Prozent gelegen.

Laut Boris Zürcher, Leiter der Direktion Arbeit beim Seco, dürfte die Arbeitslosigkeit aber in den kommenden Monaten leicht ansteigen. «Das ist ein saisonaler Effekt auf die Wintersaison hin.» In diesem Zeitraum bedürfe es generell weniger Personal im Baugewerbe und der Gastronomie zum Beispiel.

Jugendarbeitslosigkeit sinkt weiter

Die Zahl der jungen Arbeitslosen (bis 24 Jahre) verringerte sich im Berichtsmonat im Vergleich zum Vormonat um 4,8 Prozent auf 13'064 Personen. Die Quote sank damit weiter auf 2,4 Prozent.

Bei den 25- bis 49-Jährigen stieg die Quote hingegen um 0,1 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent. Bei den über 50-Jährigen blieb sie unverändert bei 2,2 Prozent.

Die Quoten bei Männern und Frauen lagen jeweils bei 2,4 Prozent, wobei sie bei den Männern um 0,1 Prozentpunkte zugenommen hat.

Weniger meldepflichtige Jobs

Nach Regionen lag die Arbeitslosenquote in der Deutschen Schweiz mit 2,0 Prozent (unverändert) weiterhin deutlich tiefer als in der Westschweiz und im Tessin (3,3 Prozent).

Sehr tief war die Quote mit 1,8 Prozent weiterhin bei den Schweizerinnen und Schweizern, während sie bei den Ausländerinnen und Ausländern um 0,1 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent anstieg.

Rückläufig ist hingegen die Zahl der Grenzgänger. Sie nahm gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent ab. «Das ist auf die bessere Situation am Arbeitsmarkt in den Nachbarländern zurückzuführen», sagt Boris Zürcher vom Seco.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Anreiner (Hans.Anreiner)
    Leider funktionniert die Wirtschaft, besonders im Banken- und Geldsystem, in sehr hohem Masse mit manipulierten Gefühlen. Dazu werden Zahlen benötigt. Positive Stimmung-> mehr Investitionen, mehr Geldfluss, mehr Kredite etc. Die Arbeitslosenzahlen dienen nur dazu, diese Gefühle zu befeuern. Ebenso Prozente der Wirtschaftsleistung. Die Zahlen der Verschuldung etc. Anders ausgedrückt, das ganze Krambamboli dient dem System Wirtschaft und Wachstum. Wer dabei auf der Strecke bleibt? Unwichtig!
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  • Kommentar von Ruedi Hammer (Ruedi Hammer)
    Bei einer stark wachsenden Bevölkerung bedeutet eine gleichbleibende Arbeitslosenquote absolut mehr Arbeitslose: zwingend! Wie blöd ist das denn alles?
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  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Aha...und wie hoch ist die Aussteuerungsquote...? Und auf wie hoch schätzt man die Erwerbslosenquote...? Alles wie gehabt.
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