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Sparen und Kosten senken BLS spart rund 170 Stellen weg

Legende: Video BLS-Züge unterwegs abspielen. Laufzeit 00:14 Minuten.
Aus News-Clip vom 14.02.2019.
  • Wie im November angekündigt, baut die BLS nun bis 2023 rund 170 Vollzeitstellen ab.
  • Am stärksten betroffen sind Support- und Management-Funktionen.
  • Es soll ein Sozialplan erstellt werden.

Das Bahnunternehmen BLS muss sparen. Bereits im November 2018 hat CEO Bernard Guillelmon den Stellenabbau angekündigt. Nun wird er Wirklichkeit.

Bis im Jahr 2023 möchte sich das Unternehmen um 170 Vollstellen verkleinern. Maximal 45 Entlassungen müssen nach Angaben des Unternehmens dafür ausgesprochen werden. Die übrigen Stellenreduktionen erfolgen durch Pensionierungen, natürliche Fluktuation und die Nichtneubesetzung von Vakanzen.

Nicht nur sparen – auch ausgeben

Um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig sicherzustellen hat die Bahngesellschaft weitere Massnahmen beschlossen. Das Paket enthält auch Investitionen für die Anschaffung notwendiger IT-Systeme zur Automatisierung von Geschäftsabläufen.

Im November 2018 hatte die BLS AG angekündigt, dass sie ihre Kosten bis 2023 um jährlich 50 bis 60 Millionen Franken senken will.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Das Problem bei BLS und SBB ist, dass sie keine Konkurrenz bedeuten. So können sie sich nicht wirklich verbessern, wenn nicht die Allgemeinheit ab und zu auf die Bretter steigt. Man muss ja immer entweder die BLS oder die SBB nehmen. Wir haben keine freie Wahl!
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  • Kommentar von Bendicht Mühlethaler (Rhenus)
    Wohl dem, der (fast) nicht mehr reisen und (mit BLS) fahren muss! - Und dann 170 Arbeitsplätze streichen und 45 Angestellte entlassen. Selber im Kanton Bern wohnhaft wird mir übel bei dem Gedanken, dass ich über fünf Ecken mit diesem Unternehmen verbunden bin; so etwas wie ein ganz kleiner Miteigentümer. Die Corporate Identity, Ihr Ansehen in der Öffentlichkeit, ist futsch, geschätzte BLS.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Support- und Managementfunktionen. Klassische Reorganisation, sie fängt immer mit diesen Unternehmensfunktionen an. Nur 45 Kündigungen und eine relativ lange Zeitspanne - das ist noch heil. Auch wenn die Betroffenen dies nicht so sehen, aber die Mehrheit der Angestellten darf dadurch ihren Job behalten.
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