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Sonova-Chef Lukas Braunschweiler zum Jahresergebnis
Aus Tagesschau vom 18.05.2016.
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Wirtschaft Starker Franken bremst Sonova

Der Hörgerätehersteller Sonova hat im letzten Geschäftsjahr unter der Frankenstärke und der Konkurrenz gelitten. Der Umsatz wuchs leicht, der Gewinn ging aber deutlich zurück. Trotzdem gibt es mehr Geld für die Aktionäre.

Härtere Konkurrenz und die Frankenstärke haben beim Stäfner Hörgeräte-Hersteller Sonova im vergangenen Geschäftsjahr zu einem Gewinnrückgang geführt. Während der Umsatz auf 2,07 Milliarden Franken zulegte (+ 1,8 Prozent), sank der Gewinn um 6,1 Prozent auf 345,8 Millionen Franken.

Dividende steigt leicht

Trotzdem sollen die Aktionäre eine höhere Dividende erhalten: Sie steigt auf 2.10 Franken je Aktie, was einer Erhöhung um fünf Rappen entspricht. Das Geschäftsjahr von Weltmarktführer Sonova dauert von April bis März.

Das Unternehmen hat jüngst mit dem Kauf des niederländischen Hörakustik-Händlers AudioNova seinen Vertrieb in Europa ausgebaut. Die Übernahme muss noch von den Behörden genehmigt werden, was Sonova in der zweiten Jahreshälfte erwartet.

Starker Franken dämpft auch Wachstum

Der starke Franken bremste das Wachstum von Sonova weitgehend, wie das Unternehmen mitteilt. Zudem wurde im Vorjahr ein Umsatzrekord ausgewiesen. In Lokalwährungen stieg der Umsatz nämlich um 5,8 Prozent an. Das ungünstige Währungsumfeld beeinträchtigte das Resultat um insgesamt 80,5 Millionen Franken.

Und so teilt sich der Umsatz auf:

  • Mit Hörgeräten setzte Sonova 1,89 Milliarden Franken um (+ 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
  • Der Absatz von Hörhilfen, die ins Innenohr eingepflanzt werden (Cochlea-Implantate), sank um 3,7 Prozent auf 187 Millionen Franken. In der zweiten Jahreshälfte gab es aber wieder ein Wachstum.

Im laufenden Jahr peilt Sonova unter Ausschluss von Wechselkurseffekten 4 bis 6 Prozent Umsatzwachstum und 3 bis 7 Prozent mehr Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (Ebita) an.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Mathys  (wmathy)
    Also, dieses Gejammer vom starken Franken will ich nicht mehr hören. So lange Gewinne erziehlt werden und entsprechende Dividenden ausbezahlt werden, gibt es doch kein Grund zu jammern.
  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Die Wirtschaft ist weltweit unter Druck gekommen - weltweit sinken die Wachstumszahlen - nicht nur in der Schweiz. Das Gejammer um den "starken Frenken" ist bemühend, denn es gibt viele Unternehmer, die gerne stabile Verhältnisse in ihren Ländern hätten.