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Startschuss für Technik 5G Mobilfunkfrequenzen kosten Telekomkonzerne 220 Millionen Franken

Legende: Video Bund eröffnet Rennen um 5G-Frequenzen abspielen. Laufzeit 03:42 Minuten.
Aus Tagesschau vom 06.07.2018.
  • Die Auktion der neuen Mobilfunkfrequenzen finde im Januar statt, teilte die Eidg. Kommunikationskommission Comcom mit.
  • Die Versteigerung beginnt bei einem Mindestpreis von 220 Millionen Franken.

Die Mobilfunkfrequenzen für die superschnelle Technik 5G kosten die Telekomkonzerne Swisscom, Sunrise und Salt mindestens 220 Milllionen Franken. Dies hat Comcom festgelegt. Die Auktion solle im nächsten Januar stattfinden. Die Telekomkonzerne können ihr Bewerbungsdossier bis zum 5. Oktober einreichen.

Beliebte Frequenzen von 700 Megahertz

Die 220 Millionen Franken sind der Minimalpreis, wenn es für alle Frequenzen eine Nachfrage gibt. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Es gab auch schon Versteigerungen, an denen Frequenzen liegen blieben und an den Bund zurückgingen.

Gross dürfte das Gerangel um die Frequenzen von 700 Megahertz und 3,5 bis 3,8 Gigahertz sein, die für die neue Mobilfunktechnik 5G sehr wichtig sind. Deshalb hat die Comcom bei den besonders attraktiven Frequenzen im 700 MHz-Band den Mindestpreis des Bundesrats verdoppelt.

«Frequenzen sind ein knappes, öffentliches Gut. Wer Frequenzen nutzen will, muss dafür Gebühren bezahlen», argumentiert die Comcom als Regulatorin: «Es ist jedoch nicht das Ziel der Comcom, einen möglichst hohen Auktionserlös zu erzielen.» Im Vordergrund stehe eine gute Frequenzausstattung der Mobilfunkbetreiber und eine gute Versorgung des Landes mit qualitativ hochstehenden Telekomdiensten.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Elias Meier-Vogt (Elias Meier-Vogt)
    Jeder, der mit seinen Frequenzen Hunderttausende von Schweizerinnen und Schweizern mit Funkstrahlung belastet, sollte die gesundheitlichen Folgekosten übernehmen. Diese Summe lässt sich nicht mit Millionen-Frankenbeträgen beziffern.
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  • Kommentar von Wolfgang Nivard Wolfsgruber (Nivi)
    Über 180 Ärzte und Wissenschaftler aus 35 Ländern haben eine Petition unterzeichnet, worin sie ein Moratorium für den Ausbau der 5G-Technologie fordern, solange die möglichen Gesundheitsrisiken nicht geklärt sind. Dr. Mercola schreibt auf seiner weltweit einflussreichen Gesundheitsseite im Internet, Millimeterwellen (G5) würden für Augen- und Herzprobleme, Schmerzen oder Immunschwächen verantwortlich gemacht.
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    1. Antwort von B. Schlegel (coolio)
      Millimeterwellen sind nichtionisierend und werden z.B. auch bei den Körperscannern im Flughafen eingesetzt. Sie haben um einige Grössenordnungen weniger Energie als UV-Strahlen. Wird wohl nicht so schlimm sein
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  • Kommentar von Oskar Schneider (Oski2)
    Telekomkonzerne bezahlen am Ende gar nichts, die Benutzer werden früher den später alles bezahlen und Telekom wird fette gewinne machen. Sollte es im schlechtesten fall nichts werden mit G5 dann werden die Preise einfach auf G4/3 erhöht und die Gewinne stimmen wieder.
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