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Nidwaldner und Luzerner Regierungen erfreut über WEF
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 07.10.2020.
abspielen. Laufzeit 02:54 Minuten.
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Statt in Davos WEF findet im Mai auf dem Bürgenstock statt

  • Das Weltwirtschaftsforum (WEF) findet auf dem Bürgenstock hoch über dem Vierwaldstättersee statt.
  • Bereits früher war bekannt geworden, dass das WEF wegen der Coronakrise nicht in Davos stattfindet.
  • Statt im Winter findet das WEF nächstes Jahr im Mai statt.

Das Weltwirtschaftsforum WEF kommt in die Zentralschweiz: Das Treffen hochrangiger Politikerinnen, Politiker und Wirtschaftsleute findet vom 18. bis 21. Mai 2021 auf dem Bürgenstock statt. Es steht unter dem Motto «The Great Reset».

Das Forum werde stattfinden, «so lange die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer» sichergestellt werden kann, teilen die Organisatoren am Mittwoch mit. Dass das Treffen im kommenden Jahr nicht Davos ausgetragen wird, war bereits im September bekannt gegeben worden.

Das Treffen in der Zentralschweiz stehe im Zeichen des Neustarts nach der Zeit von Covid-19. Führungspersönlichkeiten aus aller Welt sollen an einem gemeinsamen Plan zum Wiederaufbau arbeiten. Der Anlass werde sowohl persönliche Treffen als auch digitale Elemente beinhalten, heisst es in der Medienmitteilung.

Nidwaldner Regierung erfreut

Die Nidwaldner Regierung begrüsst den Entscheid, dass das WEF nächstes Jahr auf dem Bürgenstock stattfinden wird. «Wir sind überzeugt, dass sich das vor Kurzem erweiterte Bürgenstock Resort mit seiner modernen Infrastruktur bestens eignet für eine internationale Veranstaltung dieser Grössenordnung», sagt der Nidwaldner Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger.

Man wolle den Organisatorinnen und Organisatoren Hand bieten. Sicherheitsfragen für die Teilnehmenden und die Öffentlichkeit werden eine wichtige Rolle spielen. Abklärungen dafür seien bereits im Gange.

Neben dem WEF und den Verantwortlichen des Bürgenstocks ist auch der Kanton Luzern involviert, da ein Teil des Programms auf dessen Gebiet stattfinden wird.

Hoffnung auf Tourismusschub

Mit der Durchführung des Weltwirtschaftsforums erhoffen sich die Luzerner und Nidwaldner Regierungen auch einen touristischen Effekt. Der Luzerner Regierungspräsident Reto Wyss: «Die Veranstaltung entspricht dem Ziel, den Luzerner Tourismus qualitativ weiterzuentwickeln. Dieses Ziel – die Ausrichtung auf einen hochwertigen und nachhaltigen Tourismus – wurde im Zusammenhang mit der Coronakrise von Politik- und Tourismuskreisen nachdrücklich formuliert.»

Grosse Freude also in Nidwalden und Luzern. Aber: Das WEF auf dem Bürgenstock dürfte bloss ein Abstecher in die Region sein. 2022 soll das WEF wieder nach Davos zurückkehren.

Regionaljournal Zentralschweiz, 07.10.2020, 17.30 Uhr;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Man kann für oder gegen das WEF sein. Es ist ein Wirtschaftstreffen. Dass es trotz Corona gleichwohl in der Schweiz (Bürgenstock anstelle Davos) stattfindet, spricht für das Vertrauen der Mächtigen dieser Welt in die Schweiz und deren Sicherheit. Premiere: Die Luftwaffe wird erstmals alleine (ohne Aut,IT) für die Luftraumsicherung zuständig sein. Kosten: Die Aufwände dürften um ein Vielfaches wieder in Schweiz zurückfliessen: Aufträge für Firmen und Entlöhung für unsere Beschäftigten.
  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Und wo steht dann das Ganze rollende Material z.Bsp. Gepanzerte Autos, Privatjets.? Sicher in Luzern und Umgebung.auch die ganzen Begleipersonen müssen täglich von irgendwoher angefahren werden und auf den Bürgenstock gebracht werden. Jetzt werden oder sollten die Umweltschützer nachdenken.
    1. Antwort von Peter P. Odermatt  (Peter P. Odermatt)
      Es hat einen Flugplatz in Buochs (Pilatus-Werke). Bürgenstock wird vermutlich nur passen, weil die Aktionäre Saudis und nur geldorientiert sind.
  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Bund und Kantone sollten dem Schwab endliche einmal eine Rechnung für den enormen Aufwand schicken, welche das WEF der öffentlichen Hand verursacht.