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Steigende Sichtguthaben SNB stützt den Franken wohl mit massiven Euro-Käufen

  • Die Schweizerische Nationalbank hat wohl erneut einen zweistelligen Milliardenbetrag am Devisenmarkt eingesetzt, um einer Franken-Aufwertung entgegenzuwirken.
  • Darauf deutet ein Zuwachs der Sichtguthaben bei der SNB um 13.1 Milliarden Franken in der vergangenen Woche hin.
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Aus dem Archiv: SNB hat die weitere Stützung des Frankens angekündigt
Aus Tagesschau vom 19.03.2020.
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Die Sichtguthaben von Banken und Bund bei der Nationalbank sind in der Woche zum 1. Mai auf 663.8 Milliarden Franken gestiegen. Der Zuwachs lag damit nur knapp unter den 13.4 Milliarden aus der Vorwoche – dem stärksten Anstieg seit dem Franken-Schock Anfang 2015.

Kämpft die SNB für die 1.05-Franken-Grenze?

Die Entwicklung der Sichteinlagen gilt als Indiz dafür, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert, um den Franken zu schwächen. Dabei kauft die Nationalbank Euro und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Konten gut.

Viele Analysten gehen davon aus, dass sie im Interesse der Schweizer Wirtschaft verhindern will, dass der Frankenkurs gegenüber dem Euro unter 1.05 Franken fällt. Am Montag kostete der Euro 1.0545 Franken.

SRF4 News, 15:00 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Loris Barbiero  (Loba)
    ... sehr richtig Her Zuber, irgendwie kann das irgendwann nicht mehr aufgehen. Eines Tages erschrecken wir .. und der Markt wird es dann wirklich richten und nicht der Mensch. Wir manipulieren die ganze Wirtschaft. Schauen Sie mal wie viele Unternehmen sich jetzt schon vom Staat müssen retten lassen. Die Schweiz hat viel Geld und verständnisvolle Bürger, aber irgendwann versteht das keiner mehr. Man will mit allen MItteln das Wachstum stützen, … funktioniert irgendwann nicht mehr.
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  • Kommentar von Rolf Blickle  (Rolf Blickle)
    Wenn "stützt" die SNB mit der Stützung (was ja eigentlich eine Schwächung ist), und wen schwächt sie langfristig. Oder anders gefragt: wie lange kann das weitergehen? R.Blickle
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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Die Wirtschaftsaussichten für das zweite Quartal werden schlechter sein als alles was wir jemals zuvor gesehen haben. Nun wenn ich das sage ist es nicht weiter erstaunlich, wenn das aber der Notenbankchef der FED in der neuesten Pressekonferenz sagt dann ist das mehr als Bad News. Ich bin wieder einmal dafür. Hausaufgaben machen Währungsreform. Die SNB ist gut, sogar sehr gut, viel besser als die Landesregierung, im Krisenmanegnent, nicht aber im Neugestalten.
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