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Wirtschaft Strom bunkern à discrétion

Elektroauto-Bauer Tesla will seine Batterien neu auch an private Haushalte und Unternehmen verkaufen. Der späteren Verwendung einer üppigen Solarstrom-Ernte steht damit nichts mehr im Weg.

Legende: Video Tesla Batterien – Minikraftwerk für jeden? abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 01.05.2015.

Der amerikanische Elektroauto-Hersteller Tesla will seine Batterien auch an private Haushalte und Unternehmen verkaufen. Damit könne zum Beispiel Solar- oder Windkraft-Strom zur späteren Verwendung gespeichert werden, erläuterte Tesla sein Vorhaben. Unter den ersten Test-Kunden auf Unternehmensseite sind der Online-Händler Amazon, der ein Netz aus riesigen Rechenzentren betreibt, sowie der US-Einzelhändler Target.

Das Batterie-Pack für Privathaushalte soll an Installateure vom Sommer an für 3000 Dollar vertrieben werden. Die Batterien könnten auch nützlich werden, wenn sich smarte Energie-Netze mit je nach Verbrauch schwankenden Tarifen ausbreiten. Dann könnten die Kunden den Strom speichern, wenn er am günstigsten ist. Die Tesla-Batterien sollen nach dem Verkaufsstart in den USA mit der Zeit auch international verkauft werden.

27 Kommentare

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  • Kommentar von Eduard Biner, Zermatt
    Wenn der Strom für das E-Auto allerdings von Kohlekraftwerken kommt, ist es umweltfreundlicher mit Verbrennungsmotoren zu fahren.
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  • Kommentar von Heiko Rach, Meersburg
    Eine Solarbatterie rechnet sich für PV Besitzer erst dann wenn der VK Strompreis hoch ist, eine Einspeisevergütung niedrig, und die Lebensdauer / Zyklenanzahl der Batterie um einiges Länger ist als die Amortisationszeit. Es fällt bisher ! allen! Marktteinehmern schwer die Anschaffung einer Solarbatterie kaufm. zu erklären. Ob Tesla das Ei des Columbus in dieser Hinsicht gefunden hat oder es lautes Marketing ist wird sich rausstellen. Ich bin skeptisch.
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    1. Antwort von M.Müller, Zürich
      @Rach, Sind in Ihrem Vergleich die Vollkosten der Kernenergie mit eingerechnet (Strompreis + Endlagerung über die Steuern für 300000J)? Wir wollen doch Äpfel mit Äpfel vergleichen. Gestern stand in einer Schweizer Tageszeitung, dass die Endlagerung gegen 100Milliarden kosten wird. Das Geld wird sozialisiert vom Steuerzahler kommen, denn die Stromkonzerne mussten viel zuwenig Rückstellungen machen. Politisch an den Galgen gehören SVP und FDP welche die Stromlüge dreist 30J mit Lügen puschten!
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    2. Antwort von Heiko Rach, Meersburg
      @Müller: Zum Thema Endlager habe ich eine Meinung die mit mir sowieo niemand teilt aber eine preiswerte Lösung ist: Baut in Tschernobyl Betonhallen auf und stellt dort den Radiokativen Abfall der Welt ab. Dort wird es sowieso für die kommenden 1,5 Millionen Jahre strahlen.
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    3. Antwort von Sascha Freitag, AKW
      Herr Müller, mittlerweilen wissen sie aber schon länger von den anderen Möglichkeiten, was man mit unserem Wertstoff anstellen kann. Wieso reiten sie immer noch auf der staatlich verordneten Panikwelle mit?
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  • Kommentar von M. Fischer, Buchs
    Tja da dürfte der Wechsel-Tarif wohl bald -auch ohne Solaranlage- untergraben werden. Zum Nachttarif Strom Bunkern, und Tags über brauchen. :-)) Für ein EFH sollten die 10kWh für die Zeit zwischen 07.00 – 19.00 Uhr eigentlich reichen.
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    1. Antwort von Walter Starnberger, Therwil
      Leider nein, M. Fischer, rechnen Sie nach, auch nach 20 Jahren hat sich die Einrichtung noch nicht amortisiert, Wechselrichter und Installationskosten eingerechnet. Ist dasselbe Problem wie bei den Solaranlagen, unser Strom ist immer noch viel zu billig. Ohne staatliche Subventionen läuft da nix.
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