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Swissair-Liquidation Nach 19 Jahren: Ex-Swissair-Chefs werden zur Kasse gebeten

  • Bald 20 Jahre nach dem Swissair-Grounding kommen die ehemaligen Chefs an die Kasse.
  • Der Swissair-Liquidator hat sich mit ehemaligen Verantwortlichen der 2001 zusammengebrochenen Fluggesellschaft geeinigt.
  • Die Verwaltungsräte der vier Gesellschaften SAirGroup, SAirLines, Swissair und Flightlease zahlen zusammen 2,75 Millionen Franken an die Nachlassgesellschaften.
  • Darunter sind auch Mario Corti, der ehemalige CEO und Verwaltungsratspräsident der SAirGroup sowie der ehemalige Swissair-Chef Philippe Bruggisser.
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Aus dem Archiv: Frühere Swissair-Chefs juristisch nicht haftbar
aus Rendez-vous vom 29.11.2019.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 2 Sekunden.

Die Liquidationsorgane hätten die Ansprüche gegen Organe einer erneuten Überprüfung unterzogen, hiess es in einem Zirkular an die Gläubiger vom Freitag. Dabei seien sie zur Auffassung gelangt, dass die Chancen für eine erfolgreiche Geltendmachung von weiteren Ansprüchen sehr klein seien.

Zuletzt waren sie etwa Ende 2019 vor Bundesgericht mit einer Verantwortlichkeitsklage gegen 14 Verantwortliche der Swissair und SAirGroup gescheitert. Die Swissair-Liquidatorin hatte einen Schaden von rund 280 Millionen Franken geltend gemacht, wofür die Beklagten solidarisch hätten haften sollen.

Diese ehemaligen Führungskräfte sind nun Teil des aktuellen Vergleichs.

SRF 4 News, 04.12.2020; 11 Uhr;

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40 Kommentare

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  • Kommentar von Max Wyss  (Pdfguru)
    Und wo sind die "hurrah, wir haben denen den Stecker gezogen"-Bankster?

    Nur ist deren Belangung nicht die Aufgabe der Liquidationsorgane. Hierzu müsste ein Zivil- (oder gar Straf-) Prozess durchgeführt werden (und dafür ist es wohl längst zu spät…).
  • Kommentar von Roman Knoepfel  (winglet55)
    Ich erinnere mich an den ehemaligen Chef von SRT, hat grossmundig erzählt das Management beteilige sich bei der Übernahme von 3i mit 7 Mio.sfr.
    3 Jahre später kassierte das Management 21 Mio, als 3i SRT an den Staatsfond von Abu Dhabi verkauft hat. Später aufgetauchte Dokumente belegen aber, das 3i die 7 Mio. des Managements quasi spendiert hat, um den Kauf abwickeln zu können. Die MA wurden vom Management brandschwarz angelogen und haben sich quasi als selbstlose Helden vor den MA dargestellt.
  • Kommentar von Telemach Hatziisaak  (THI)
    Die Spörry soll auch zahlen.
    1. Antwort von Roman Knoepfel  (winglet55)
      Die Spörry war die einzige der ganzen korrupten Saubande die vor 20 Jahren schon bezahlt hat!