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Wirtschaft Swisscom gehen Daten verloren

Der Swisscom sind in zwei Rechenzentren offenbar grosse Datenmengen abhanden gekommen. Sie geht von Diebstahl aus.

Computerserver - Symbolbild.
Legende: Die Bänder sind inzwischen wieder bei der Swisscom - sie waren der NZZ zugespielt worden. Keystone

Trotz strikter Sicherheitsvorkehrungen sind der Swisscom mehrere Bänder mit gesicherten, heiklen Daten abhanden gekommen. Die Daten stammen aus den Jahren 2008 bis 2010. Die Bänder wurden aus zwei Rechenzentren in Ostermundigen gestohlen. Sie hätten dort geschreddert werden sollen. Das berichtet die «Neue Zürcher Zeitung».

Auf den Tapes seien rund 14'000 interne E-Mails abgespeichert gewesen, sagt Swisscom-Sprecher Olaf Schulze. «Ob auch Kundeninformationen davon betroffen sind, können wir heute noch nicht definitiv ausschliessen.» Logindaten von Kunden seien davon aber nicht betroffen, versichert Schulze.

Die Swisscom geht davon aus, dass die Bänder gestohlen wurden. Die Telekomfirma habe daher Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht.

Für das Unternehmen sei der Diebstahl alarmierend. Auch weil die Sicherungsbänder aus zwei verschiedenen Rechenzentren verschwanden. Dabei seien die Sicherheitsstandards bei der Swisscom sehr hoch. Zudem könnten die Bänder nur mit speziellen Geräten und Installationen gelesen werden.

6 Kommentare

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  • Kommentar von h. anni, zürich
    Man sollte in der Schweiz endlich begreifen, dass ehrliche, loyale Mitarbeiter und Mitmenschen längst der Vergangenheit angehören. Je internationaler wir werden und je mehr Leute bei uns wohnen, desto mehr nimmt auch das Verbrechen zu. Ob das nun von Schweizern begangen wird oder nicht, ist irrelevant. Wir sind zu einem Multi-Kulti-Chaos verkommen, wo jeder nur noch für sein eigenes Wohl kämpft. Wo sind unsere Grundwerte geblieben? Ehrliche Menschen werden ausgelacht, da bald in der Minderheit.
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    1. Antwort von M. Keller, zürich
      Ich würde es eher so ausdrücken: man sollte endlich (wieder) begreifen, das Loyalität nicht mit Billigstbedingungen (Lohndruck indem man lieber Ausländer als CHer einstellt, Druck bez. Monatszielen usw) erhällt, sondern indem man sie durch faire Anstellungsbedingungen und gute Entlöhnung verdient... Wenn man die eigenen Leute sch** behandelt, sollte man sich nicht wundern wenn jene dem AG gegenüber nicht mehr Loyal sind...
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    2. Antwort von h. anni, zürich
      @Keller Ja einverstanden, so könnte man es auch sagen. Aber das Problem ist ja, wir alle (oder die allermeisten) wollen alles möglichst billig haben, ergo beissen wir uns in die eigenen Nasen, denn den 5er und das Weggli gibt es nicht, leider.
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    3. Antwort von M. Keller, zürich
      Ich für meinen Teil zahle lieber etwas mehr wenn die Qualität dafür stimmt - aber was ich NICHT mache: der Swisscom das Geld in den Rachen werfen, da ich am eigenen Leib erfahren musste das "hinter den Kulissen" trotz der höheren Preise die genau gleichen Minilöhne bezahlt werden wie bei der Konkurrenz... (zumindest bei den "zugekauften Leistungen") Das Perfide an der "Geiz ist Geil": sie wird meistauferzwungen: Kauf billig, oder das Geld reicht nicht - weil die Löhne schon so unter Druck sind
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  • Kommentar von M. Hufschmid, Kt. Zürich
    Als ich das von Carlsten mitbekommen habe, dachte ich mir da muss noch eine Lawine kommen. Evt. ist die Sache viel viel gravierdender als wir alle meinen. P.S. Elektronische Daten sind nicht sicher, das sollte nun jeder und jede begriffen haben. Sprich alles was wir über Handy-PC usw reintippen oder reinsprechen ist gespeichert.
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  • Kommentar von elize naude, zürich
    "...Dabei seien die Sicherheitsstandards bei der Swisscom sehr hoch..." bla bla bla
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