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Legende: Audio BLS-Mediensprecher: «Das belastet unser Jahresergebnis 2018» abspielen. Laufzeit 03:51 Minuten.
03:51 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 15.03.2019.
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Trotz guter Geschäfte BLS fährt Konzernverlust von mehr als 12 Millionen ein

  • Das Bahnunternehmen BLS hat im Geschäftsjahr 2018 einen Verlust eingefahren.
  • Der Konzernverlust belief sich auf 12.6 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 15 Millionen im Vorjahr.

Im März war bekannt geworden, dass BLS aufgrund eines fehlerhaften Zinsglättungsmodells jahrelang zu hohe Abgeltungen für Rollmaterial im regionalen Personenverkehr erhalten hatte. Es geht um 29.4 Millionen Franken, die die BLS einmalig dem Geschäftsjahr 2018 belastet.

Neuer Passagierrekord

Operativ lief es bei der BLS in allen Geschäftsbereichen besser. 66,3 Millionen Passagiere (rund 2 Prozent mehr) sorgten für höheren Umsatz aus dem Billett-Verkauf. Auch im Güterverkehr wurden höhere Erträge erzielt. Insgesamt setzte die BLS mit 1.12 Milliarden Franken 7.2 Prozent mehr um als noch 2017.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um knapp 27 Prozent auf 33.6 Millionen Franken.

Schifffahrt belastet Ergebnis

Die hohen Investitionen in ihre Schiffe, Anlegeplätze und Werkstätten kann die BLS derzeit nicht aus den Einnahmen durch den Betrieb finanzieren. In der Folge korrigierte die BLS den Buchwert der Schifffahrt um 7 Millionen Franken nach unten.

Um Wertberichtigungen künftig zu vermeiden, entwerfe die BLS für die Schifffahrt ein neues Geschäftsmodell, schrieb das Unternehmen. Sie will sich künftig vorwiegend auf die Kursschifffahrt konzentrieren, in der sie den Grossteil ihrer Einnahmen erzielt.

Dafür will sie die Flotte verkleinern, die Marktbearbeitung intensivieren, bestehende Kooperationen ausbauen und zusätzliche Partnerschaften eingehen. Dank des neuen Geschäftsmodells solle sich die Schifffahrt ab dem Jahr 2021 aus eigenen Einnahmen weiterentwickeln können.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Jeder will der Grösste +Beste sein. Nur noch mehr neue Züge kaufen +möglichst viel für das Ausland bauen! Auch die BLS +die SBB benehmen sich wie die Post mit der Postfinance, als ob wir noch eine Bank brauchen. Was wir brauchen sind vernünftige, keine Minutentakte, Verbindungen +die alten Züge hätte man noch lange brauchen können.Bei der Post ist die Lösung: Wir brauchen nur eine Post +unsere Poststellen zurück, aber bestimmt nicht noch mal eine Bank.Diesen Konzernen stopfen wir auch noch Geld!
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  • Kommentar von Urs Heim (Ursus)
    Zusammen sind sie stärker. Mit einer Integration der BLS in die SBB, ergäbe sich Potential für den öffentlichen Güter-, Nah- und Fernverkehr(Alles aus einer Hand) . Das bernische Transportunternehmen brächte mit ihrem Know-how und ihren Geschäftsverbindungen eine gute Ergänzung und Möglichkeiten für einen Abbau von Administration sprich doppelten Kosten für Leistungsauftrag der Besteller (Kantone und Eidgenossenschaft -> schlussendlich der Steuerzahler).
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    1. Antwort von Thomas F. Koch (dopp.ex)
      Ein Abbau in der Administration ergibt, zumindest vorübergehend, Mehrkosten in der ALV. Wahrscheinlich wären bei einer Fusion der Unternehmen auch noch weitere Unternehmensbereiche betroffen, deren Mitarbeiter spezialisierter sind, als jene in der Administration. Schlussendlich ist es auch ein Trugschluss, dass wegen gesenkter Kosten, die Billetpreise gesenkt würden. So läuft die freie Marktwirschaft nicht.
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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    Nicht verwunderlich mit den teuren Bahnhoferneuerungen - auch wenn nicht nötig.
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