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Trotz weniger Flügen Swiss verzeichnet Rekord-Passagierzahlen

  • Die Fluggesellschaft Swiss hat 2017 insgesamt 16,9 Millionen Fluggäste befördert.
  • Die Airline übertraf damit den letztjährigen Rekord um 2,3 Prozent.
  • Die Zahl der Swiss-Flüge sank dagegen um 4 Prozent auf 140’074.
  • Damit waren die Flugzeuge besser ausgelastet als im Vorjahr.
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Legende: Keystone

Insgesamt erhöhte sich der Sitzladefaktor (Kennzahl für die Sitzauslastung) gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent, wie die Swiss mitteilt. Im europäischen Geschäft stieg er um 1,1 Prozentpunkte auf 77,5 Prozent.

Auf den Interkontinentalstrecken lag die Auslastung bei 84,3 Prozent und damit um 0,9 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.

Lufthansa wieder Europas grösste Airline

Die Lufthansa hat sich auch dank der Insolvenz von Air Berlin im vergangenen Jahr wieder zur grössten Fluggesellschaft Europas aufgeschwungen. Mit konzernweit gut 130 Millionen Fluggästen liess die Lufthansa den irischen Billigflieger Ryanair mit rund 129 Millionen Passagieren hinter sich. Ryanair hatte die deutsche Airline ein Jahr zuvor erstmals überholt.

Lufthansa und ihre Töchter wie Eurowings, Swiss oder Austrian Airlines profitierten nicht zuletzt von der immensen Ticketnachfrage, die ihnen das Aus für Air Berlin seit dem Sommer beschert hatte. Wie schon in den Vormonaten berichtete die Lufthansa auch für den Dezember von gestiegenen Ticketpreisen.

Wie sich die kräftig gestiegenen Ticketverkäufe auf den Gewinn der Lufthansa auswirken, ist noch nicht publiziert. Doch räumte Konzernchef Carsten Spohr Ende Dezember in der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» ein, dass «das Ausscheiden von Konkurrenten positiven Einfluss auf unser Ergebnis hat».

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3 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Gut für die Swiss, doch halt immer wieder, Fliegen ist eine höchst fragwürdige Transportform im Zeitalter, wo doch der Um-und Mitwelt Sorge getragen werden sollte: "Der Luftverkehr spielt in der Schweizer Klimapolitik eine entscheidende Rolle. Während sein Beitrag an die Klimaerwärmung weltweit 5% beträgt, liegt er in der Schweiz bei 18% und die Prognosen zeigen weiter nach oben ...." (Quelle: KLUG, Medienmitteilung vom 01.12.2017) .
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  • Kommentar von Stefan Signer (SSP)
    Ich ärgere mich noch heute grün und gelb, wie dieses Kronjuwel vor Zeiten verschachert wurde (Aera Honegger), allerdings auch mit Selbstverschulden der Airline, da sie sich in ihrem Grössenwahn nicht satt genug fressen konnte mit dem Kauf glückloser anderer Fluglinien.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Das könnte heute noch die Swissair sein, wenn der damalige Bundesrat die nötigen Mittel für die Rettung der Swissair aufgebracht hätte. Für die UBS bezahlte er immerhin satte 60 Milliarden..
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