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UBS blickt auf erfolgreiches 2020 zurück und zahlt hohe Löhne
Aus Tagesschau vom 05.03.2021.
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UBS-Geschäftsbericht So viel verdienten die UBS-Chefs im Jahr 2020

  • Die UBS passt ihre Gewinnzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 geringfügig nach unten an.
  • So beträgt der Jahresgewinn nun 6.557 Milliarden Franken, wie die Grossbank in einer Mitteilung zur Veröffentlichung des Geschäftsberichtes mitteilte.
  • CEO Ralph Hamers ist seit September in der Bank. Er erhielt 4.2 Millionen Franken. Sein Vorgänger Sergio Ermotti verdiente 2020 13.3 Millionen Franken.

Das Ergebnis liegt 72 Millionen Franken unter dem Ende Januar bei der Veröffentlichung des Ergebnisses des vierten Quartals genannten Betrags, wie die Grossbank in einer Mitteilung zum Geschäftsbericht schreibt.

Ralph Hamers, der am 1. September 2020 bei der UBS begonnen und das Amt des CEO am 1. November übernommen hat, erhielt insgesamt 4.2 Millionen Franken (siehe Tabelle unten). Zusätzlich leistete die Bank dem neuen Konzernchef eine einmalige Ersatzzahlung von 0.16 Millionen Franken.

2020: Ex-CEO Ermotti verdiente 13.3 Millionen

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Der auf Ende letzten Oktober von der Konzernspitze zurückgetretene UBS-CEO Sergio Ermotti hat im Jahr 2020 insgesamt 13.3 Millionen Franken verdient. Damit hat sich das gute Geschäftsergebnis der Grossbank in seinem letzten Amtsjahr auch lohnmässig für ihn ausbezahlt. Zum Vergleich: 2019 erhielt er für das Gesamtjahr 12.5 Millionen.

An die gesamte Geschäftsleitung der Grossbank wurde im vergangenen Jahr mit total 115.9 Millionen vergütet, gegenüber 102.1 Millionen Franken im Jahr davor. Da die Anzahl Geschäftsleitungs-Mitglieder in den Jahren jeweils nicht korrespondieren, sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar. Per Ende Jahr waren aber jeweils 13 Mitglieder in der Geschäftsleitung vertreten.

UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber erhielt für 2020 wie bereits im Vorjahr 5.2 Millionen Franken. Der gesamte Verwaltungsrat verdiente 11.8 Millionen und damit etwas weniger als 2019 mit 12.5 Millionen.

Die Löhne der Top-Manager

FirmaCEOLohn 2020 (in Fr.)Lohn 2019 (in Fr.)
NovartisVasant Narasimhan12’724’166 10’615’740 
Roche Severin Schwan11'033’679 11'516'854 
UBSRalph Hamers4'200'000 (ab September)Bei ING Groep: ca. 2'250'000
CSThomas Gottstein noch nicht bekanntTidjane Thiam 2019: 10'700'000

SRF 4 News, 05.03.2021, 07:00 Uhr;

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49 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Überrissene Löhne der Top-Kader grosser Unternehmen: Mit vernünftigen Löhnen ginge es auch!

    Die Top-Kader der grossen Unternehmen werden meist aus einem grossen Reservoir von guten Leuten der zweiten Führungsebene ausgewählt, die weit weniger verdienen als die Top-Kader. Die beförderten Personen sollen wegen der höheren Verantwortung besser entschädigt werden. Um solche Leute zu bekommen, braucht es aber als Anreiz keine überrissenen Löhne.
  • Kommentar von Samuel Wanitsch  (Sämu)
    Das hat einfach nichts mit Neid zu tun. Solches "Geschäften" ist bar jeder Moral und Ethik
  • Kommentar von Yvonne Abt  (YvonnedieDreizehnte)
    Ich finde bei solchen Beiträgen sollte die Kommentarfunktion deaktiviert werden.
    Eine solche Neiddebatte anzuzetteln bringt überhaupt nichts.
    Es ist immer noch den Aktionären überlassen, ob sie die Vergütungen gutheissen oder nicht.
    1. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Frau Abt: Schade, dass Sie auch mit dem "Neidargument" kommen, wie viele hier, die dieses System gutheissen. Ich selber bin überhaupt nicht neidisch auf Reiche. Ich möchte es aus Gewissensgründen gar nicht sein, während es zu viele Arme, Working-Poor, die hart arbeiten, aber fast nichts verdienen, gibt. Das System ist ungerecht: Reich gegen Arm: Was will ein Kleinaktionär, der wenig hat, gegen einen "pumpereichen" Grossaktionär verrichten?Längst driftet die Zweiklassengesellschaft auseinander.