UBS will ihr Personal in China verdoppeln

Trotz der gegenwärtigen Unsicherheit in China – UBS will im Reich der Mitte rund 600 Stellen schaffen.

Das Logo der UBS. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die UBS glaubt, dass China weiterhin Wachstumstreiber bleiben wird. Reuters

Zusatzinhalt überspringen

Chinas Titel erneut rot

An den chinesischen Börsen geht es erneut nach unten: Nach den schweren Kurseinbrüchen letzte Woche haben die Aktienmärkte nochmals verloren – teilweise um über 6 Prozent. Gemäss Experten haben Unsicherheiten über die Konjunktur, die schwache Währung und die missglückten staatlichen Eingriffe das Vertrauen der Anleger weiter geschwächt.

UBS baut ihr Geschäft in China aus

1:15 min, aus Heute um Vier vom 11.01.2016

Die UBS will ihr Geschäft in China vergrössern und wird dabei deutlich mehr Beschäftigte benötigen. «Wir werden unser Personal in China in den nächsten fünf Jahren etwa verdoppeln», sagte CEO Sergio Ermotti. Derzeit arbeiten 680 Mitarbeiter in China für die Grossbank.

Die Neueinstellungen beträfen die Sparten Vermögensverwaltung, Investment Banking und Assetmanagement, so Ermotti. In China gebe es heute gute Chancen wie auch schon in den letzten 20 Jahren, so Ermotti. Das Land sei auch nicht allein mit den gegenwärtigen Herausforderungen.

Noch nie in der Geschichte der Grossbank schuf die UBS in China so viele Stellen auf einmal. Dies in einer Zeit, in der Chinas Börsen taumeln und andere Konkurrenten ihr Engagement in China gar verkleinern, etwa die beiden Finanzhäuser Barclays und Standard Chartered.