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Wirtschaft UBS will ihr Personal in China verdoppeln

Trotz der gegenwärtigen Unsicherheit in China – UBS will im Reich der Mitte rund 600 Stellen schaffen.

Das Logo der UBS.
Legende: Die UBS glaubt, dass China weiterhin Wachstumstreiber bleiben wird. Reuters

Die UBS will ihr Geschäft in China vergrössern und wird dabei deutlich mehr Beschäftigte benötigen. «Wir werden unser Personal in China in den nächsten fünf Jahren etwa verdoppeln», sagte CEO Sergio Ermotti. Derzeit arbeiten 680 Mitarbeiter in China für die Grossbank.

Die Neueinstellungen beträfen die Sparten Vermögensverwaltung, Investment Banking und Assetmanagement, so Ermotti. In China gebe es heute gute Chancen wie auch schon in den letzten 20 Jahren, so Ermotti. Das Land sei auch nicht allein mit den gegenwärtigen Herausforderungen.

Noch nie in der Geschichte der Grossbank schuf die UBS in China so viele Stellen auf einmal. Dies in einer Zeit, in der Chinas Börsen taumeln und andere Konkurrenten ihr Engagement in China gar verkleinern, etwa die beiden Finanzhäuser Barclays und Standard Chartered.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    "UBS will ihr Personal in China verdoppeln". Kommt mir da eben gerade ein Witz in den Sinn beim Treffen von Obama und der Presse, wo es um Humor geht. "Hauptredner neben Obama war der Talkshow-Moderator Conan O'Brien. Er bescheinigte dem Präsidenten, erfolgreich bei der Arbeitsplatzbeschaffung zu sein: In seiner Amtszeit habe sich die Zahl der Päpste verdoppelt." (aus: "ZEIT ONLINE", Titel: "Ich bin nicht mehr der stramme junge muslimische Sozialist", April, 2013)
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  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Die UBS macht expansiv Geschäfte in einem Land, deren Währung kontinuierlich und unberechenbar abgewertet wird? Welche Gefahren lauern da? Überbürdet man die Riskien hier einmal mehr dem Schweizer Staat und sahnt die kurzfristigen Chancen ab?
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