Zum Inhalt springen

Header

Audio
Klage gegen Viagogo
Aus SRF 4 News aktuell vom 03.10.2017.
abspielen. Laufzeit 01:35 Minuten.
Inhalt

Überteuerte Billettpreise Seco reicht Klage gegen Viagogo ein

Der Ticketverkäufer steht vor Gericht. Der Vorwurf: Man habe sich als etwas ausgegeben, das man nicht ist.

Viagogo soll transparenter werden. Das ist das Ziel einer Klage, die die Westschweizer Konsumentenorganisation FRC und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO gemeinsam eingereicht haben.

Der Online-Ticket-Anbieter solle klar angeben, dass er nur eine Widerverkaufsplattform von Tickets ist, sagt Guido Sutter, der Leiter der Rechtsabteilung beim Seco. «Viele Anwenderinnen und Anwender der Website glauben, es handle sich um den offiziellen Ticketverkäufer der Veranstaltung.»

Die Preise bei Viagogo verdoppeln sich gegenüber dem offiziellen Ticketpreis des Veranstalters fast.
Autor: Guido SutterLeiter der Rechtsabteilung Seco

Klage gegen zweiten Anbieter

Über 260 Beschwerden gingen in den letzten Jahren beim Seco ein. Auch weil Viagogo mit irreführenden Ausdrücken geworben habe, etwa mit niedrigen Preisen. Sutter: «An den niedrigen Preisen ist überhaupt nichts dran. Im Gegenteil: Die Preise bei Viagogo verdoppeln sich gegenüber dem offiziellen Ticketpreis des Veranstalters fast.»

Das Seco verlangt deshalb, dass Viagogo die Endpreise der Tickets genau angibt, inklusive Mehrwertsteuer und anderen Zuschlägen wie Service- und Liefergebühren.

Zusätzlich hat das Seco eine zweite Klage gegen das dänische Online-Modeportal Luxstyle eingereicht. Auch dort fehlten Hinweise auf Zusatzkosten, etwa für die Lieferung und Zollgebühren. Die zuständigen Handelsgerichte werden nun die beiden Fälle beurteilen müssen.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Olaf Schulenburg  (freier Schweizer)
    Ich finde es gut dass das seco gegen Betrüger vorgeht und handelt. Macht es das bei allen? Banken, Krankenkassen? Autohersteller?
    1. Antwort von W. Pip  (W. Pip)
      Kaum. Das seco weiss nur zu gut, dass es auf dem Rechtsweg selten eine Chance hat. Auch hier wird der Staat abgewatscht werden. Für Betrüger, Schmarotzer und Querulanten ist dieser Staat mittlerweile ein Paradies. Man muss sich nur geschickt beweben...