- Novartis hat im ersten Quartal 2026 12 Prozent weniger Gewinn erzielt.
- Auch der Umsatz ging um 1 Prozent zurück.
- Herausgefordert war der Basler Pharmakonzern durch Nachahmerprodukte für einige wichtige Arzneien.
Novartis hat zum Jahresstart – wie erwartet – den dämpfenden Effekt durch Nachahmer-Präparate deutlich zu spüren bekommen.
So liegt der Umsatz für das erste Quartal bei 13.1 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Minus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen ergab sich ein Minus von 5 Prozent. Zum Vergleich: Im Schlussquartal 2025 waren die Einnahmen noch um 1 Prozent und im dritten Jahresviertel um 8 Prozent gestiegen.
Beim operativen Gewinn verbuchten die Basler einen Rückgang um 9 Prozent auf 4.2 Milliarden. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 3.2 Milliarden nach 3.6 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang sei vor allem durch das geringere operative Ergebnis bedingt gewesen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Konzern hält an Umsatzwachstum fest
Für Analysten ist aber vor allem der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn entscheidend. Mit 4.9 Milliarden sank dieser um 12 Prozent und verfehlte damit den AWP-Konsens von 5.2 Milliarden.
Für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern seine bisherige Zielsetzung. Zu konstanten Wechselkursen peilt das Management ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich an. Für den operativen Kerngewinn wird ein Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.