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Unzulässige Preisabsprachen Weko eröffnet Untersuchung gegen Stöckli

  • Die Wettbewerbskommission Weko hat eine Untersuchung gegen den Sportgerätfabrikanten Stöckli eröffnet.
  • Die Stöckli Swiss Sports AG habe möglicherweise Preisabsprachen mit Vertriebshändlern getroffen, teilte die Weko mit.

Im Fokus der Weko-Untersuchung stünden vor allem mögliche Preisabsprachen zu Produkten aus dem Skisortiment von Stöckli, wie Weko-Direktor Patrik Ducrey gegenüber der Finanznachrichtenagentur AWP präzisierte. Aber auch ein allfälliges Verbot des Online-Handels sowie ein mögliches Verbot von Querlieferungen zwischen Vertriebshändlern des Skiherstellers seien Teil der Untersuchung.

Ob und wie die Stöckli Swiss Sports AG tatsächlich mit Vertriebshändlern unzulässige Abreden getroffen habe, gelte es nun zu klären, so Ducrey weiter. Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, könne die Weko aber weder die Hinweisgeber noch den untersuchten Zeitraum von möglichen unerlaubten Preisabreden bekannt geben.

Die Stöckli Swiss Sports AG äusserte sich am Dienstagabend schriftlich zu den Vorwürfen. Sie nehme die Untersuchung durch die Weko zur Kenntnis und habe sich mehrfach zur Beantwortung von Fragen der WEKO zur Verfügung gestellt. Sie habe alle geforderten Unterlagen zeitnah eingereicht. Auch für weitere Anliegen und Forderungen der WEKO stelle sich die Stöckli Swiss Sports AG zur Verfügung.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Maurer (TM)
    Ich glaube, dass dies eine bewusste Taktik der Hersteller ist, damit immer mehr Detaillisten verschwinden, und sie dafür mit weniger, aber dafür grösseren (internationalen) Händler zusammenarbeiten, die ihnen die Ware abkaufen. Auf diese Weise können sie mit weniger Händlern zusammenarbeiten, und so Vertriebskosten einsparen und gleichzeitig trotzdem mehr verkaufen, weil grössere Händler mehr Möglichkeiten haben, Produkte erfolgreich abzusetzen. Es ist sozusagen eine gewollte Marktverlagerung.
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    1. Antwort von Martin Bühler (Mabu67)
      Herr Maurer sie verstehen nicht um was es geht! Die Firma Stöckli produziert zum grössten Teil in der Schweiz, das heisst jeder der Stöckli mitarbeiter hat einen anständigen Schweizer-Lohn – Stöckli vertreibt über die Sportartikelhändler die widerum eine anständig Marge erzielen müssen um ihren Verkausberatern/innen wiederum einen anständigen Schweizer-Lohn bezahlen wollen/müssen.
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    2. Antwort von Ilse König (königin)
      Betriebswirtschaftlich ist das No Sense. Wer macht die grösste VO? Viele kleine Händler. Wer macht den grössten Preisdruck im VO? Wenige grosse Händler. Das Risiko übernommen zu werden, wäre so viel zu gross.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Stellt sich die Frage: Wo gibt es "schon keine Preisabsprachen" Weko?
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  • Kommentar von Ilse König (königin)
    Die WEKO soll doch auch mal den Tatbestand des Diebstahles erfassen, lassen sich Personen im Fachgeschäft lange beraten und kaufen dann mit dem erworbenen Wissen online. Das ist auch eine Sauerei!
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