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Verstoss gegen Datenschutz Millionenbusse für WhatsApp in Irland

  • Die irischen Datenschützer haben gegen den Messengerdienst WhatsApp eine Rekordstrafe verhängt.
  • Wegen fehlender Transparenz bei der Weitergabe von persönlichen Daten müsse die Facebook-Tochter 225 Millionen Euro zahlen.
  • WhatsApp kündigte rechtliche Schritte gegen den Entscheid an.
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Aus dem Archiv: Wie problematisch sind die neuen Richtlinien?
05:09 min, aus SRF 4 News aktuell vom 10.05.2021.
abspielen. Laufzeit 05:09 Minuten.

So urteilte die Datenschutzbehörde DPC, die bisher noch nie eine so hohe Geldbusse verhängt hat. Die Aufsichtsbehörde wies den Messengerdienst ausserdem an, seine Datenverarbeitung zu verändern. WhatsApp bezeichnete die Strafe als «vollkommen unangemessen» und kündigte an, in Berufung zu gehen.

Weil Facebook seinen Europa-Hauptsitz in Dublin hat, ist die DPC die verantwortliche Behörde für Datenschutzfragen. DPC ist nicht nur die federführende Aufsichtsbehörde für WhatsApp in Europa, sondern beaufsichtigt auch den gesamten Facebook-Konzern. Sie ist ausserdem für andere US-Tech-Giganten wie Apple zuständig, die ihre europäische Niederlassung in Irland haben. Die jüngste Strafe geht auf 2018 aufgenommene Ermittlungen im Zusammenhang mit der Weitergabe von Daten zurück.

Die Behörde wurde in der Vergangenheit immer wieder von anderen europäischen Aufsichtsbehörden dafür kritisiert, dass ihre Entscheidungen zu lange auf sich warten lassen. Noch im Juli hatte die europäische Aufsicht EDPB interveniert und von der DPC verlangt, die ursprünglich geplante WhatsApp-Strafe zu erhöhen.

SRF 4 News, 02.09.2021, 15 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Die Entscheidung gilt als "kleinen Schritt in die richtige Richtung". "Jetzt geht es darum, dass in Irland die vielen anderen offenen Fälle zu WhatsApp auch endlich entschieden werden, damit die Schritte zu einer einheitlichen Durchsetzung des Datenschutzrechts in Europa schneller und länger werden. Selbst die 225 Mio. Euro entsprentsprechen immer noch nur 0,08 Prozent des Umsatzes der Facebook-Gruppe.Das alles zeigt, dass die irische Datenschutzbehörde immer noch extrem dysfunktional ist.
  • Kommentar von Jean-Pierre Schibich  (spectator)
    Tja, Steueroasen haben auch Nachteile ...