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Wirtschaft Vier Schweizer Zeitungen wechseln den Besitzer

Ein kleineres Erdbeben in der Schweizer Zeitungslandschaft: Vier Zeitungen, drei aus der Ost- und eine aus der Innerschweiz, verlassen den Südostschweiz-Verbund. Gewinnerin ist die NZZ-Gruppe.

In der Ostschweiz gehen die Verlagshäuser Buchs Medien AG, Vaduzer Medienhaus und Rheintal Verlag AG in Berneck zur St. Galler Tagblatt AG in St. Gallen, welche zur NZZ-Gruppe gehört. Die neue Kooperation startet Anfang nächsten Jahres.

Die neuen Tageszeitungen im Verbund mit dem «St. Galler Tagblatt» sind der «Werdenberger&Obertoggenburger» und die «Rheintalische Volkszeitung» im St. Galler Rheintal. Auf der andern Seite des Rheins stösst das «Liechtensteiner Vaterland» dazu.

In der Innerschweiz geht der «Bote der Urschweiz»

Den Zeitungsverbund Südostschweiz verlassen wird zudem der «Bote der Urschweiz». Das Blatt wechselt zur «Neuen Luzerner Zeitung», die ebenfalls der NZZ-Gruppe gehört. Die «Neue Schwyzer Zeitung» wird in den «Boten» eingegliedert und verschwinden.

Für den Verbund der Südostschweiz ist die Neupositionierung der vier bisherigen Partner mit einem grösseren Auflageschwund verbunden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta , Chur
    Hauptsache, der Herrliberger bringt keine Zeitungen mehr unter seine Obhut. Z.B.Die Weltwoche hat nichts mehr mit freier Meinungsäusserung zu tun. Dort wird alles , was SVP ist in den Himmel gelobt und alles was nicht SVP ist in Grund und Boden verdammt.
  • Kommentar von Verena Eberhard , 5722 Gränichen
    es geht nicht mehr lange pfeiffen alle Zeitungen ins gleiche Loch. Linker geht nicht mehr. Ob das gut ist für unser Land wage ich zu bezweifeln.
    1. Antwort von Dietmar Logoz , Zürich
      Inwiefern ist die NZZ-Gruppe "links"?