Falsche Abgasdeklaration Volkswagen einigt sich mit US-Behörden

Das Signet vom VW mit einer US-Flagge. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Volkswagen kommt bei der Bewältigung seiner Rechtslasten in den USA voran. Keystone

Das Wichtigste in Kürze:

  • Nach monatelangem Ringen mit den US-Behörden fand VW einen Kompromiss für die vom Abgas-Skandal betroffenen Dieselwagen mit grösseren Motoren.
  • VW soll etwa 20'000 Fahrzeuge mit Drei-Liter-Motoren zurückkaufen. Weitere 60'000 Autos soll VW umrüsten.
  • VW soll ausserdem den betroffenen Fahrzeuglenkern eine Entschädigung zahlen und zudem 225 Millionen Dollar an Umweltfonds bezahlen.

Im Abgasskandal hat der VW-Konzern in den USA eine Einigung mit den Behördenfür Dieselfahrzeuge mit grösseren Motoren erzielt. Vorgesehen ist, dass Volkswagen etwa 20'000 Fahrzeuge mit Drei-Liter-Motoren zurückkauft. Weitere 60'000 Autos soll VW umrüsten. Sollte dies scheitern, müsste der Konzern diese Wagen auch zurückkaufen.

Die Besitzer aller betroffenen Fahrzeuge sollten eine «erhebliche Entschädigung» erhalten, kündigte der zuständige Richter im US-Bundesstaat Kalifornien an. Als Teil der Vereinbarung zahlt VW zudem 225 Millionen Dollar als Wiedergutmachung für übermässige Umweltbelastung.

Im Sommer hatte VW bereits eine Einigung für die fast 500'000 Diesel-Autos mit kleineren Motoren im Umfang von 16,5 Milliarden Dollar erreicht.