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Vom guten Umfeld profitiert 51.5 Milliarden Franken Gewinn für SNB in ersten neun Monaten

  • Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat in den ersten neun Monaten 2019 einen Gewinn von 51.5 Milliarden Franken erzielt. Sie profitierte dabei vom guten Finanzmarktumfeld.
  • Nach einem Plus von 38.5 Milliarden in der ersten Jahreshälfte kamen damit im dritten Jahresviertel nochmals 13.0 Milliarden dazu.
  • Das Ergebnis war in etwa so erwartet worden. Für das Gesamtjahr sagt es aber nicht viel aus, da das Ergebnis von der weiteren Entwicklung der Finanzmärkte abhängt.

Der Gewinn auf den Fremdwährungspositionen betrug im Neunmonatszeitraum 42.7 Milliarden Franken. Dabei spülten die Zinserträge 6.9 Milliarden und die Dividendenzahlungen 2.9 Milliarden in die Kasse. Auf Zinspapieren resultierte ein Kursgewinn von 19.5 Milliarden, auf Beteiligungspapieren (Aktien etc.) einer von 22.4 Milliarden. Dagegen gab es wechselkursbedingte Verluste von insgesamt 8.9 Milliarden Franken.

Auf dem mengenmässig unveränderten Goldbestand resultierte derweil ein Bewertungsgewinn von 7.3 Milliarden Franken. Und auf den Frankenpositionen erzielte die Nationalbank einen Gewinn von 1.7 Milliarden, der im Wesentlichen aus den Negativzinsen auf Girokontoguthaben resultierte.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Harald Francke  (Harry&Dobby)
    Für wen sind Banken eigentlich noch nützlich, wer braucht sie wirklich noch? Die Sozialkassen sind alle geplündert und die Privatsparer werden demnächst wohl auch mit Negativzinsen belastet. Die Banken sind anscheinend inzwischen so dreist reich, dass sie uns als Anleger eher als Belästigung empfinden. Das Bargeld muss erhalten bleiben! Denn ich muss es ja bald daheim horten. Wer nicht viel hat kann sich kein ehemals genanntes Sparkonto mehr leisten. Sehr traurig ...
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Es wird noch etwas Zeit brauchen, dennoch plädiere ich dafür, dass die SNB nicht in der alleinigen Kontrolle der üblichen Gleichen bleiben darf. Jordan verfolgt eine SNB-Politik, die sich definitiv in den Dienst der Hochfinanz und der Konzerne gestellt hat. Dazu gehören weder Ottonormalverbraucher noch die KMU's. Es wäre an uns BürgerInnen die Politik zu zwingen, dass Führungsgremien, Direktorium und Aufsichtsrat nicht fast ausschliesslich aus Leuten der Finanzsphäre zusammengesetzt werden.
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    ... und? Was geschieht jetzt?
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