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Deshalb war der Verkauf der Lonza-Chemiesparte absehbar
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 24.07.2020.
abspielen. Laufzeit 02:18 Minuten.
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Wachstum mitten in der Krise Lonza verkauft Spezialchemie-Geschäft

  • Lonza ist mitten in der Coronakrise weiter gewachsen und hat im ersten Semester 2020 auch mehr Gewinn gemacht.
  • Zugpferd war einmal mehr die Pharmasparte.
  • Das in der Sparte LSI gebündelte Chemiegeschäft wird nun zum Verkauf ausgeschrieben.

Von Januar bis Juni steigerten die Basler den Umsatz um 3.3 Prozent auf 3.07 Milliarden Franken. Davon blieben 618 Millionen Franken als Betriebsgewinn (EBIT). Das sind 21 Prozent mehr als im Vorjahr, erklärte Lonza. Unter dem Strich verzeichnete das Unternehmen einen Reingewinn von 478 Millionen Franken. Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Lonza die Schätzungen der Analysten übertroffen.

Die Sparte Lonza Specialty Ingredients (LSI) wird nun zum Verkauf ausgeschrieben. Ein Verkaufsprozess wird in der zweiten Jahreshälfte gestartet.

Wir waren gleichzeitig eine kleine BASF – inklusive Erdölcracker – und eine kleine Roche. Alles in der gleichen Firma.
Autor: Albert BaehnyInterims-CEO Lonza

Interims-CEO Albert Baehny begründete den Schritt am Freitag in erster Linie mit der in den letzten Jahren stetig gestiegenen Komplexität in der Firma. Man wolle sich entsprechend auf die Rolle als Produktionspartner der Pharma- und Biotechindustrie konzentrieren.

Der Zeitpunkt für eine Trennung ist nach Ansicht von Lonza «optimal», da LSI seine Rentabilität und Widerstandsfähigkeit als Spezialchemikalienunternehmen während der Covid-19-Pandemie unter Beweis gestellt habe.

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Von den rund 3500 Mitarbeitenden am Standort Visp arbeiten rund 800 für die Chemiesparte, die nun verkauft werden soll. «Es ist kein Stellenabbau vorgesehen», sagt der Kommunikationschef der Lonza in Visp, Michael Gsponer. Das Chemiegeschäft sei gut positioniert und die Auftragslage positiv. Die Lonza geht davon aus, dass der neue Besitzer auch die Produktionsanlagen in Visp samt Personal übernehmen wird. «Denn die ganze Infrastruktur und das Wissen sind hier vor Ort», so Gsponer.

SRF 4 News, 8 Uhr;

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