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Economiesuisse: Präsident Karrer geht
Aus Tagesschau vom 22.06.2020.
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Wechsel bei Wirtschaftsverband Heinz Karrer verlässt Economiesuisse

  • Heinz Karrer gibt sein Amt per Ende September 2020 ab, wenn seine vierte Amtsperiode endet.
  • Nach 12 Jahren im Vorstand – sieben davon als Präsident – habe sich Karrer zu diesem Schritt entschlossen, teilt Economiesuisse mit.
  • Der Vorstandsausschuss empfiehlt dem Vorstand einstimmig Christoph Mäder zur Wahl zum neuen Präsidenten von Economiesuisse.

Heinz Karrer habe sich zu Beginn des Jahres entschieden, nicht mehr für weitere drei Jahre zu kandidieren, schreibt der Dachverband. Damit werde er im Herbst auch das Präsidium nach sieben Jahren abgeben. Ab 1. Oktober – also nach der Volksabstimmung über die Begrenzungsinitiative – werde er sich anderen beruflichen Tätigkeiten zuwenden.

Nachfolger ist kein Unbekannter

An seiner Sitzung am Montag habe sich der Vorstandsausschuss von Economiesuisse mit der Nachfolge befasst und empfehle dem Vorstand nun einstimmig, an seiner nächsten Sitzung Christoph Mäder zum neuen Präsidenten zu wählen, hiess es weiter.

«Der Verband ist nach wie vor eine Gilde der Elite»

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Der Abschied von Karrer kommt für SRF-Wirtschaftsredaktor Daniel Daester überraschend: «Die Schweiz steckt mitten in den Auswirkungen der Coronakrise, und die Abstimmung über die Konzernverantwortungsinitiative steht an.»

Unter Karrer habe Economiesuisse zwar 17 von 19 Abstimmungen gewonnen, Karrer sei auch rhetorisch begabt gewesen und habe die Sachverhalte gut erklären können. Aber: «Der Verband wollte näher ans Publikum, ist jedoch nach wie vor eine Gilde der Elite und wenig volksnah.»

Mäder kenne Economiesuisse ausgezeichnet, sei er doch bereits von 2008 bis 2019 Mitglied des Vorstandsausschusses und von 2011 bis 2017 Vizepräsident des Verbands gewesen.

Christoph Mäder ist Verwaltungsratsmitglied verschiedener nationaler und internationaler Gesellschaften, so von Bâloise Holding, Ems-Chemie Holding und Lonza Gruppe. Seit 2019 ist er Partner der Anwalts- und Notariatskanzlei «Becker Gurini Hanhart Vogt» in Lenzburg. Zusätzlich ist er Mitglied verschiedener Beiräte und nimmt auch Funktionen in Non-Profit-Organisationen wahr.

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«Der Verband Economiesuisse ist wenig volksnah»
Aus Tagesschau vom 22.06.2020.
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Tagesschau, 22.06.2020; 19:30 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Edwin Schaltegger  (Edwin Schaltegger)
    Immer wenn es darum geht eine Leistung in einem schwierigen Umfeld abzuliefern sagt
    Hr. Karrer "Tschüss"! So auch bei Axpo geschehen. Zuerst das Unternehmen durch eine falsche Strategie in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen und dann zur Économie Suisse wechseln. Ein typischer Schönwetter Kapitän.
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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    „Seco und Economiesuisse haben mit ihrer neoliberalen Handelsdoktrin nicht begriffen, dass die Handelsliberalisierung nur mit sozialen Schutzmassnahmen und ökologischen Kompensationen realisierbar ist. Sie verdrängen diese neuen Realitäten der Weltwirtschaft genauso, wie mit dem Bankgeheimnis bei uns jahrzehntelang jedes Unrechtsbewusstsein zur Steuerflucht verdrängt worden ist.“ (Rudolf Strahm in der BaZ vom 31.12.2019)
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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    „Seco und Economiesuisse haben mit ihrer neoliberalen Handelsdoktrin nicht begriffen, dass die Handelsliberalisierung nur mit sozialen Schutzmassnahmen und ökologischen Kompensationen realisierbar ist. Sie verdrängen diese neuen Realitäten der Weltwirtschaft genauso, wie mit dem Bankgeheimnis bei uns jahrzehntelang jedes Unrechtsbewusstsein zur Steuerflucht verdrängt worden ist.“ (Rudolf Strahm in der BaZ vom 31.12.2019)
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