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WEF 2013 Behörden zufrieden über WEF-Einsatz

Die Schweizer Armee und die Bündner Behörden ziehen eine positive Bilanz über ihren Einsatz am World Economic Forum (WEF). Der Grossanlass verlief ohne gravierende Zwischenfälle.

Legende: Video Fazit der Bündner Behörden abspielen. Laufzeit 13:00 Minuten.
Vom 26.01.2013.

Die Bündner Behörden äusserten sich am Ende des WEF zufrieden: Davos habe sich einmal mehr als Ort des Dialogs gezeigt. Auch kritische Gruppierungen hätten ihre Haltung an Kundgebungen ausdrücken können. Dass sie friedlich verliefen, nahm der WEF-Ausschuss der Kantonsregierung erfreut zur Kenntnis.

Als Liberaler halte er es für wichtig, dass abweichende Meinungen ausgedrückt werden könnten, sagte der Davoser Landammann Tarzisius Caviezel. Aber während des WEF sei ein Demonstrationszug aus Gründen der Sicherheit nicht möglich.

Drei Luftraumverletzungen

Auch die Schweizer Armee hat ihren Einsatz am WEF in Davos beendet. Wie sie rapportierte, verlief alles reibungslos und ohne gravierende Zwischenfälle. Der gesperrte Luftraum über dem Tagungsort wurde dieses Jahr dreimal verletzt.

Legende: Video Streng bewachter Himmel abspielen. Laufzeit 4:14 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 23.01.2013.

Dabei musste kein Flugzeug zur Landung gezwungen werden, wie Stefan Hofer, der Kommunikationschef im Führungsstab der Armee, sagte. Zu den Luftraumverletzungen kam es am Donnerstag, Freitag und Samstag. Für die Konferenzteilnehmer bestand nie die geringste Gefahr.

Polizeischutz am WEF
Legende: Das WEF fand auch dieses Jahr unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Keystone

Ansonsten fiel die Armeebilanz über den subsidiären Sicherungseinsatz am WEF positiv aus. Wie Hofer sagte, klappte die Zusammenarbeit mit den Bündner Behörden einwandfrei. Seit dem 14. Januar standen bis zu 3000 Armeeangehörige zur Unterstützung des Kantons im Einsatz. Dabei setzte ihnen teilweise grosse Kälte zu. Sie wurden am Sonntag von ihrem Schutzauftrag entbunden. Bis Ende Woche werden noch Rückbauarbeiten laufen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Himmel nochmal - drei Luftraumverletzungen!! Ohne Luftwaffenpräsenz hätte das schlimme Folgen haben können. Eidgenossen, schaut zum Himmel, beobachtet jeden Flieger, der nach 17 Uhr und an Wochenenden vorbeifliegt! Aus finanziellen Gründen ist die Swissarmy nicht mehr in der Lage, den CH Luftraum während dieser Zeit vor gefährlichen Eindringlingen zu schützen.ö
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