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Wegen Reorganisation Philip Morris baut in der Schweiz rund 200 Stellen ab

  • Der US-Tabakkonzern Philip Morris streicht in der Schweiz weitere Arbeitsplätze.
  • In einer zweiten Phase der bereits im Juli lancierten Reorganisation dürften laut Mitteilung vom Freitag rund 200 Stellen abgebaut werden.
  • In einem ersten Schritt wurde die Zahl der Mitarbeitenden um 150 reduziert.

Die endgültige Zahl werde vom Ergebnis der Mitarbeiterkonsultation abhängen, teilt der Tabakmulti mit. Ungefähr 35 Prozent der in der zweiten Phase betroffenen Stellen sollen an andere Standorte verlegt und den Mitarbeitern die Möglichkeit einer Versetzung angeboten werden.

Wie in der ersten Umbauphase wird den Mitarbeitern ein Freiwilligen-Programm angeboten. Den Mitarbeitern, die sich für dieses Programm entscheiden und freiwillig gehen, werden «umfangreiche Leistungen» versprochen. Darüber hinaus wird ein Frühpensionierungsprogramm eingeführt.

Weniger Leute betroffen als geplant

Sollte die Umstrukturierung wie geplant voranschreiten, beabsichtigt Philip Morris, «je nach Ergebnis der Mitarbeiterkonsultation» die betroffenen Beschäftigten so schnell wie möglich zu informieren, spätestens bis November 2020.

Die erste Phase des Reorganisationsprozesses wurde im Juli abgeschlossen. Ursprünglich ging Philip Morris davon aus, dass davon etwa 265 Arbeitsplätze betroffen sein würden. Nach der Umsetzung des ersten Freiwilligen-Programms und anderer Initiativen seien es nun effektiv rund 150.

Umstrukturierung bei Philip Morris Products

Betroffen von der Reorganisation ist die Philip Morris Products S.A. mit Sitz in Neuenburg, eine Tochtergesellschaft von Philip Morris International Inc. Die Mitarbeiter der Schweizer Tochtergesellschaft Philip Morris S.A. sowie die Angestellten der Produktion in Neuenburg seien von dieser Umstrukturierung nicht betroffen.

SRF 4 News, 21.08.2020, 12:30 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Michaela Schmid  (Mitdenkerin)
    Würde mich wunder nehmen, was die unter "Mitarbeiterkonsultation" verstehen, nachdem der Stellenabbau eh beschlossen ist... Fragen sie ihre MA, ob es ihnen was ausmachen würde, die Arbeitsleistung von zwei entlassenen Kollegen noch in ihr Pensum reinzuquetschen? Oder ob sie in dem Falle doch lieber selber arbeitslos werden wollen?
    Ziemlich scheinheilig, das Ganze....wenn man schon ins billige Ausland abwandert, sollte man das auch beim Namen nennen.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Immer wieder wird der Stellenabbau mit dem zynischen, abträglichen Euphämismus „Reorganisation“ bezeichnet. Tönt so modern, aufgeschlossen, jovial. Dabei geht es um Arbeitskräfte, die der wohl eher reichen Chefetage zugedient haben und nun zum Dank entlassen werden, wogegen die betuchtere Chefetage weiter sich im eigenen Reichtum vergnügen kann. Sehr ungerecht. Dies ist nur ein Beispiel für ungerechte Güterverteilung, und es gibt dagegen kaum weiterverbreitete Proteste durch das Volk.
  • Kommentar von Gill Soller  (Gill)
    schade um dies Arbeitsplätze ..in der Schweiz gibt es jedoch jährlich genug neue davon.. weshalb sonst, finden netto ca. 80'000.- aus dem Auslanden den Zugang zur Arbeit...
    Also Kopf hoch... es hat genug freie Stellen in der Schweiz... das wird auch von der Politik immer wieder bestätigt.