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Wertvollstes Unternehmen Apple knackt Billionen-Marke

  • Apple hat als erstes Unternehmen weltweit beim Börsenwert die Marke von einer Billion Dollar geknackt.
  • Die Aktien des iPhone-Herstellers stiegen am Donnerstag an der New Yorker Börse um 2,7 Prozent auf 207,05 Dollar – 1 Cent mehr, als sie für die Billion benötigt hätten.
  • Das Unternehmen startete 1976 in einer Garage in Kalifornien, baute Computer und entwickelte ein eigenes Betriebssystem.
iPhones lassen bei Apple die Kasse klingeln.
Legende: iPhones lassen bei Apple die Kasse klingeln. Reuters

Schon am Mittwoch hatten die Papiere nach Vorlage der Quartalsbilanz und einem optimistischen Ausblick zugelegt. Das Unternehmen ist nun etwa so hoch bewertet wie die zehn grössten Schweizer Firmen im Börsenindex SMI zusammen.

Am Rande des Ruins

Dass Apple einmal als erstes Unternehmen die Marke überspringt, war nicht abzusehen. Mit der 1976 von Steve Jobs und anderen in einer Garage gegründeten Firma ging es durch den Bau von Computer und der Entwicklung eines eigenen Betriebssystems zwar zunächst bergauf.

Der Siegeszug von Microsofts Betriebssystem Windows und hausgemachte Probleme brachten Apple aber in den 90er Jahren an den Rand des Ruins. Jobs, der Apple einige Jahre den Rücken gekehrt hatte, wurde zunächst wieder Berater und stieg dann in die Konzernleitung ein.

Unter seiner Führung wurden der iPod, das iPhone und das iPad eingeführt. 2011 übergab Jobs die Apple-Führung an Tim Cook, der Apple auch heute führt. Jobs starb im Oktober 2011 an Krebs.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Apple hat zweifellos grosses geleistet und ist sicher noch zu Grossem fähig aber ich bin sicher nicht er einzige der merkt das nach Steve Jobs Tod die Luft raus ist.
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  • Kommentar von Daniel Schmidlin (Queren Life)
    Steve Jobs ist als Sohn eines syrischen Flüchtlings und Mastermind hinter der wertvollsten Firma der Welt. Und da soll mal einer sagen, Flüchtlinge belasten nur unsere Sozialwerke!!
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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Apple ist Religion und deshalb kann darüber nicht gestritten werden. Auch bei ersterem spielen technischer Fortschritt, Preis-Leistung, Vernunft, etc. keine Rolle. Apple mit seiner proprietären Technologie hat deshalb auch keine Zukunft und wird untergehen. Was wir heute erleben ist eine Art Supernova.
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    1. Antwort von Samuel Müller (Samuel Müller)
      Apple ist perfekte Funktion. Apple ist bester Datenschutz. Apple ist extrem lange Lebensdauer durch beste Bauteile. Apple hat alles was ich in über 20 Jahren Windows vermisst habe. Apple ist einfach besser, darum haben sie Erfolg.
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    2. Antwort von Urs Dupont (udupont)
      Werter Herr Müller, vor 20 Jahren mögen Sie vielleicht recht gehabt haben. Haben Sie aber mittlerweilen auch mal intensiv mit Windows 10 und / oder dem neusten Android gearbeitet? Ich kenne beides und weiss, dass die letzteren beiden Apple weit übertreffen und dies bei rund 1/3 der Kosten für den Benutzer. Vielleicht sind aber auch viele mit der Vielfalt von Windows und Android bzw. deren Offenheit überfordert.
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    3. Antwort von Samuel Müller (Samuel Müller)
      Ich glaube es ist ganz einfach: Wenn jemand Hardware in Kombination mit der Software liefert und dies ausserordentlich ambitioniert, dann kann niemand mithalten der nur eins von beidem liefert.
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    4. Antwort von Samuel Müller (Samuel Müller)
      Herr Dupont, ich habe auch heute noch 4 Windows 10 Rechner im Einsatz da z.B. mein altes Corel nicht auf Mac läuft oder Mitarbeiter es einfach nicht anders können. Ich habe auch auf allen Mac’s, sogar auf dem iPad Windows Office installiert da man sich nach 20 Jahren nicht einfach so umgewöhnen will/kann. Das instabilste an meinen Mac’s sind aber eindeutig die Office Komponenten!
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    5. Antwort von Tobias Hofer (Tobias Hofer)
      Urs Dupont, Sie bringen es auf den Punkt. Tatsächlich kann die Vielfalt und Offenheit von Windows oder Android manchmal anstrengend sein. Hingegen fühle ich mich bei Apple, wo alles simpel und stabil nach Schema-Jobs läuft, in meiner persönlich angepassten Computernutzung zu stark eingeschränkt.
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