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Zurück in Erfolgsspur Rückversicherer Swiss Re mit Milliardengewinn im ersten Halbjahr

  • Im ersten Halbjahr 2021 erzielte der Rückversicherer einen Gewinn in der Höhe von knapp 1.05 Milliarden US-Dollar.
  • In der Vorjahresperiode hatte die Corona-Krise dem Konzern aus Zürich noch einen Verlust von 1.14 Milliarden Dollar eingebrockt.
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Aus dem Archiv: Schwieriges Jahr für Rückversicherer Swiss Re
01:24 min, aus HeuteMorgen vom 19.02.2021.
abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.

Der Sprung zurück in die Gewinnzone hat sich abgezeichnet: Bereits fürs erste Quartal konnte der weltweit zweitgrösste Rückversicherer einen Gewinn in Höhe von 333 Millionen Dollar ausweisen. Und im Vorfeld zur Vorlage des Halbjahresberichts rechneten Analysten im Durchschnitt mit einem Plus von 761 Millionen Dollar.

Lebensrückversicherung mit Problemen

Gesteigert hat sich Swiss Re in der Sachrückversicherung, wo die wichtige Kerngrösse Schaden-Kosten-Satz um deutliche 21.4 Prozentpunkte auf 94.4 Prozent zurückfiel.

Die Lebensrückversicherung hat derweil noch mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen. Die in einigen Märkten hohen Sterblichkeitsraten belasten. In der Lebenssparte weist die Swiss Re einen Verlust von 119 Millionen Dollar aus – nach einem kleinen Plus von 74 Millionen im letzten Jahr.

Konzernchef Christian Mumenthaler zeigt sich in der Mitteilung zufrieden mit der im ersten Halbjahr erzielten Leistung. Mit einer Kapitalrendite von 3.2 Prozent hat Swiss Re auch von der guten Entwicklung an den Finanzmärkten profitiert und es sind allgemein deutlich weniger Pandemieschäden angefallen. Die Pandemielage sei aber nach wie vor unsicher, warnt Mumenthaler.

Wir sind jedoch zuversichtlich, dass alle unsere Geschäftsbereiche gut positioniert sind, eine weiterhin starke Performance zu erzielen.
Autor: Christian Mumenthaler Konzernchef Swiss Re

«Wir sind jedoch zuversichtlich, dass alle unsere Geschäftsbereiche gut positioniert sind, eine weiterhin starke Performance zu erzielen.» Unklar ist, wie stark die Juli-Flutkatastrophen in Europa die Rechnung belasten werden. Zugleich ist noch bis im Spätherbst mit Hurrikanen zu rechnen, die im Osten der USA für Zerstörung sorgen und Zahlungen auslösen könnten.

SRF 4 News, 30.07.2021, 07:30 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Zeiner  (ZeN)
    Andernort auf gleichem Kanal referieren andere von on viel häufigeren Extremwetterereignissen wegen Klimawandel, die zu massiv höheren Katastrophen-Schäden geführt haben sollen. Rückversicherer sind genau diejenigen, die von solchen Ereignissen am stärksten belastet würden. Wem ist nun zu glauben? Wohl vielmehr denjengigen, die mit Geld geradestehen müssen wie denjenigen, die ihre Katastrophen in angenehm klimatisierten Forscherbüros zusammenreimen.
    1. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Andernorts auf gleichem Kanal referiert der CEO von Swiss Re darüber, dass der Klimawandel die Versicherungsprämien in die Höhe treiben wird. Gehört der jetzt zu "denjenigen, die mit Geld geradestehen müssen"?
      Aber wahrscheinlich ist ja den Kommentierenden noch mehr zu glauben. Nicht wahr, Herr Zeiner?
  • Kommentar von Christian Rusch  (Ch.U.R.)
    Aha, es sind also nicht etwa die Umweltschäden die die Versicherer belasten, sondern die Folgen der Pandemie Massnahmen. Interessant.
    1. Antwort von Tina Jaberg  (Hansi4000)
      @ Christian Rusch
      Im Artikel steht lediglich, dass die hohen Sterblichkeitsraten in einigen Märkten die Lebesnrückversicherung belasten.
      Von Pandemie Massnahmen ist im ganzen Artikel nie die rede, oder sehen Sie einen anderen Text?
    2. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Lesen Sie dazu das Interview "Klimawandel wird Versicherungsprämien in die Höhe treiben" mit dem CEO von Swiss Re, das heute (31. Juli) auf srf.ch zu lesen ist, Herr Rusch.