Rosmarin, Salbei, Bohnenkraut und Thymian sind ideale Pflanzpartner im mediterranen Kräuterbeet. Sie lieben grosse Platten oder Steine, die sich tagsüber aufwärmen und nachts die gespeicherte Wärme wieder abgeben.
Pflege Ende März – Rückschnitt als Verjüngungskur:
Alle vier Kräuter werden Ende März stark zurückgeschnitten. Dabei unbedingt auf die weiter innenliegenden, kleinen Blattquirle achten: Ein Rückschnitt ins alte Holz ohne Blattquirle wird nicht vertragen – die Pflanze stirbt ab. Der Schnitt ist jedoch wichtig, denn ohne diese Verjüngungskur vergreisen mediterrane Kräuter rasch.
Nach dem Schnitt erhalten alle Kräuter Kräuterdünger. Dieser enthält bewusst wenig Stickstoff – das fördert ausgeglichenes Wachstum und erhält das volle Aroma.
Gut zu wissen – Tipps je Kraut:
• Rosmarin erst nach der Blüte schneiden (Blütezeit: März).
• Die Schnittlinge eignen sich hervorragend für Stecklinge.
• Hänge-Rosmarin macht sich wunderschön in hohen, schmalen Töpfen oder über eine Mauer hinunterwachsend.
• Salbei nur sparsam düngen: Mehltaubefall ist ein Hinweis auf zu nährstoffreiche Böden.
• Thymian und Majoran nicht nebeneinander pflanzen – der Majoran leidet darunter und kümmert.
• Thymian nach der Blüte im September unbedingt nochmals schneiden: Er überwintert besser und lebt länger.
• Zitronen-Bohnenkraut hat einen würzig-zitronigen Geschmack und wird wie Zitronenthymian verwendet.
• Kriechendes Bohnenkraut ist ein wunderbare Spätblüher und besonders gut für Töpfe geeignet.