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Zu wem Wencke Myhre «Oh no no» sagte

1981 nahm Schlagerlegende Wencke Myhre die deutsche Version des Pophits «Oh no no» auf. Auffällig dabei: Sie dreht den Spiess darin textlich komplett um.

Im Original sang Berni Paul, wie er sich nicht zwischen zwei Frauen entscheiden kann und doch mit beiden zusammen war. Die Ausweglosigkeit der Situation und dass das Ganze dann auch noch aufflog, verleitete ihn im Song zum Ausspruch «Oh no no».

Wencke Myhre drückte mit ihrem «Oh no no» etwas ganz Anderes aus: Sie lässt einen allzu aufdringlichen Möchtegern-Romeo am ausgestreckten Arm verhungern - und lässt ihn auflaufen mit Sätzen wie, «Ich frag mich, wo nimmst du die Frechheit bloss her, zu glauben, dass ich nur bei dir glücklich wär».

Musikalisch blieben sich die Original- und die Schlagerversion aber sehr ähnlich. Kein Wunder: Produzent war bei beiden Aufnahmen Bernie Paul, der den Song auch geschrieben hat.
Im Jahr 2025 besang zum Beispiel auch Christin Stark mit dem Schlager «Barcelona» ein ähnliches Thema auf witzige und eingängige Weise. 1981 war das Thema aber noch ungewohnter in Schlagertexten und fiel darum besonders auf.

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