Die Bodenhaftung könnten beide verlieren. Sein Palmarès ist gefüllt mit sportlichen Erfolgen. Sie gehört zu den Reichsten in der Schweiz. Das Wirtschaftsmagazin Forbes schätzte 2025 Magdalena Martullo-Blochers Vermögen auf 7.2 Milliarden Schweizer Franken.
Wenn man von ihrem Reichtum spreche, sage sie dazu immer, dass sie Teile von Labors und Produktionsanlagen auf der ganzen Welt besitze, die sie auf den Boden zurück holen. Da gäbe es praktische Probleme zu lösen. Hinzu komme der Druck, ihren rund 2'800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Familien Sicherheit zu geben und die Arbeitsplätze für die Zukunft zu sichern. Das braucht Bodenhaftung.
Wie im Sport könne man im Unternehmerischen auch nur gewinnen oder verlieren, sagt Martullo-Blocher. «Wenn du nicht wächst, schrumpfst du und das ist keine Zukunft.»
Impressionen aus der Sendung «Persönlich»
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Bild 1 von 11. Magdalena Martullo-Blocher kam direkt aus Australien, wo sie ihre Tochter besucht hat, ins Radiostudio in die Sendung «Persönlich». Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 11. Christian Stucki leicht übernächtigt: Am Abend vor der Talksendung war er an einer Geburtstagsparty. Bildquelle: SRF.
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Bild 3 von 11. «Persönlich»-Gastgeberin Olivia Röllin freut sich über eine unterhaltsame Stunde. Bildquelle: SRF.
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Bild 4 von 11. Magdalena Martullo-Blocher und Schwingerkönig Christian Stucki – zwei Schwergewichte in der Sendung «Persönlich». Bildquelle: SRF.
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Bild 5 von 11. Christian Stucki war gespannt, was Magdalena Martullo Blocher über ihre Verbindung zum Schwingen erzählt. Bildquelle: SRF.
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Bild 6 von 11. Magdalena Martullo-Blocher wollte nicht in die Politik oder die EMS und sie wollte keine Kinder. Das Gegenteil ist eingetroffen. Bildquelle: SRF.
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Bild 7 von 11. «Ich habe nicht das Gefühl, dass ich besser bin als andere, nur weil ich in einer Sportart gut bin. Am Ende kochen wir alle nur mit Wasser und «auf dem Hüsli stinkt es auch bei mir», sagt der Schwingerkönig. Bildquelle: SRF .
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Bild 8 von 11. Magdalena Martullo-Blocher verriet, dass sie sich als rebellische Jugendliche vor dem Vater hinter dem Duschvorhang versteckt hat. Bildquelle: SRF.
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Bild 9 von 11. Die Livestage bei Radio SRF war bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum konnte Fragen stellen. Bildquelle: SRF.
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Bild 10 von 11. «Same, same but different» beschreibt Christian Stucki den Unterschied der beiden Volkssportarten Schwingen und Sumo-Ringen. Bildquelle: SRF.
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Bild 11 von 11. Eine Stunde interessanter Gespräche mit Magdalena Martullo-Blocher und Christian Stucki im «Persönlich». Bildquelle: SRF.
Der Hüne Christian Stucki hat alles gewonnen, was es im Schwingsport zu gewinnen gibt. Auch er könnte die Bodenhaftung verlieren. Die Verlockung sei da, aber «wenn man Grundsätze hat im Leben, verliert man die Bodenhaftung nicht», meint Stucki.
«Ich habe nicht das Gefühl, dass ich besser bin als andere, nur weil ich in einer Sportart gut bin. Am Ende kochen wir alle nur mit Wasser und «auf dem Hüsli stinkt es auch bei mir», sagt der Schwingerkönig.
Hoselupf in der Arena und im Garten
In die Hosen stieg Stucki schon als Kind und als 16-Jähriger nahm er erstmals an einem Eidgenössischen Schwingfest teil. Das Knistern in der Arena und der Applaus vom Publikum ist das, was den Schwingerkönig an diesem Sport fasziniert. Mit 38 trat er als einer der erfolgreichsten Schwinger zurück. Was ihm heute fehlt, sei nicht der Zweikampf, sondern der Geruch der Garderobe und die dummen Sprüche. So wie es jetzt ist, sei es gut: «Ich konnte guter Dinge und selbstbestimmt ‹Adé› sagen.»
In Erinnerungen schwelgt auch Magdalena Martullo-Blocher. Mit dem Schweizer Nationalsport kam sie auch schon als Kind in Kontakt. Ihr Vater Christoph Blocher habe Landwirt gelernt und sei mit den Bauern immer eng verbunden gewesen. Da wurde er auch Schwingfan, sagt Martullo-Blocher. Es gab Team-Wettkämpfe im Garten.
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Bild 1 von 3. Christoph und Silvia Blocher mit ihren vier Kinder im Garten. Magdalena ist die Älteste und musste oft auf ihre Geschwister aufpassen. Ein Grund, weshalb sie urpsrünglich keine Kinder wollte, wie sie in der Sendung Persönlich sagte. Bildquelle: Dukas/Charles Seiler.
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Bild 2 von 3. 2007 in Ebnat-Kappel. Christoph Blocher will es wissen. Zuhause schwang er im Garten mit seinen Kindern, sagt seine älteste Tochter Magdalena Martullo-Blocher in der Sendung Persönlich. Bildquelle: Dukas/CSabine Wunderlin.
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Bild 3 von 3. Magdalena Martullo-Blocher mit Schwinger Pascal Hirt. Er wurde 2010 Festsieger des Bündner-Glarner Schwingfests in Domat-Ems. Der Muni wurde von der Ems-Chemie gestiftet. Bildquelle: Keystone/Arno Balzarini.
Sie und ihre drei Geschwister gegen den Vater – mit dem Ziel, den Anderen auf den Rücken zu legen. Ganz wichtig sei der Handschlag gewesen und sich das Sägemehl in Form von Erde oder Gras vom Rücken zu wischen.
Schwingen im Wandel
Christian Stucki hat seine Brötchen lange Zeit mit verschiedenen Teilzeitjobs verdient. «Wenn mir mit zwanzig einer gesagt hätte, du kannst einmal deine Familie mit dem Schwingen ernähren, hätte ich gesagt: du spinnst.»
Mit der Professionalisierung des Schwingsports, habe sich das geändert. Stucki konnte die letzten zwei Jahre seiner Aktivzeit vom Schwingen leben.
Am Eidgenössischen Schwingfest 1995 in Chur habe eine Aussage von Ruth Dreifuss die Schwingergemeinde aufgeschreckt. An der Eröffnungsfeier sagte sie: «Mehr Schwingergeist würde der Politik nur gut tun, auch in der Europafrage.»
Ihr Vater habe in seiner Rede nach der Bundesrätin die Aussage wieder zurechtgebogen, meint Magdalena Martullo-Blocher.
Manchmal habe ihr Vater auch den Muni gespendet. Einmal hätte sie mit ihrem Sohn das Tier in die Arena führen müssen, dabei sei der Stier so wild geworden, dass man ihn wieder zurück in den Anhänger bringen musste. Seither unterstütze sie keine Lebendpreise mehr.