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«Sehnsucht» von Alexandra im «Schlagermosaik»
abspielen. Laufzeit 05:03 Minuten.
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Alexandra Keinen Bock auf Sehnsucht

Die Sängerin Alexandra konnte in ihrer kurzen Karriere in den 1960er-Jahren einige Evergreens verbuchen. Nebst «Mein Freund der Baum» oder «Zigeunerjunge» war «Sehnsucht» ein grosser Hit. Gerade damit stand sie persönlich aber auf Kriegsfuss.

Von ihren Produzenten wurde Alexandra als «Sängerin mit der russischen Seele» aufgebaut und erfolgreich vermarktet. Tränengetränkte Texte eingebettet in melancholische Melodien waren das Geheimrezept. Ihre tiefe, rauchige Stimme hauchte den osteuropäisch geprägten Titeln Leben ein. Im Bereich des deutschen Schlagers stach sie damit heraus.

Ein Kinderlied zum Heulen

Bereits mit ihrem ersten grossen Hit «Zigeunerjunge» war ihr Image besiegelt. Damit wollte sich Alexandra nicht abfinden. Lieber wollte sie sich im Bereich Chanson und anspruchsvolle Lieder etablieren.

Als ihr zweiter Hit «Sehnsucht» sich wiederum als slawisch-folkloristisch eingefärbte Nummer entpuppte, war Alexandra entsprechend enttäuscht. Es wird die Geschichte erzählt, dass sie das von ihr als «einfältiges Kinderlied» verschmähte Stück nur ein einziges Mal und unter Tränen einsang.

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