Die diskrete Eleganz von Gamay-Weinen

Wenn von der Gamay-Rebe die Rede ist, denkt man unwillkürlich ans Beaujolais-Gebiet. Doch auch in der Westschweiz und im Wallis hat sich der Gamay etablieren können.

Rote Trauben am Rebstock.
Bildlegende: Gamay: In der Schweiz wird die Traubensorte auf 1430 Hektaren angebaut. Wikimedia Commons/Viking59

Wie andere Traubensorten aus dem benachbarten Frankreich gelangte auch der Gamay in die Schweiz. In der Westschweiz und im Wallis konnte er sich im Laufe des 19. Jahrhunderts etablieren.

Heute wird er hierzulande auf 1430 Hektaren kultiviert. Damit ist der Gamay hinter dem Pinot noir und dem Chasselas die drittwichtigste Traubensorte.

Die Aromatik von Gamay-Weinen ist feinwürzig und von roten und schwarzen Beeren geprägt. Mit ihrem saftigen, finessenreichen Charakter und ihren fairen Preisen bieten sie alles, was man von einem vielseitig einsetzbaren Essensbegleiter erwartet.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Rudolf Trefzer