Blitze sind bis 30'000 Grad heiss

Blitze gleichen Spannungsunterschiede innerhalb der Atmosphäre und zwischen Atmosphäre und Erdboden aus. Es können dabei Temperaturen bis 30'000 Grad entstehen.

In den Sommermonaten kommt es in unseren Gefilden immer wieder zu Gewittern. Die Blitze erreichen Temperaturen bis 30'000 Grad. Die Erhitzung entsteht in Millionstelssekunden. Das ist so schnell, dass sich die Luft gar nicht ausdehnen kann. Daher entsteht im Blitzkanal ein Überdruck der 10 bis 100 Mal höher ist als der Umgebungsdruck. Die zusammengedrückte Luft explodiert sozusagen mit Überschallgeschwindigkeit. Dies ergibt eine Schockwelle nach aussen, und die damit verbundenen Schallwellen erzeugen den Donner.

Autor/in: Felix Blumer, Moderation: Michael Zezzi, Redaktion: SRF METEO