Dimitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr.10 e-Moll op.93

Düster hebt sie an, diese Zehnte von Schostakowitsch. Keine einfache Kost: allein der erste Satz dauert fast eine halbe Stunde - und kostet schon ziemlich viele Nerven, weil er eine Art musikalisches Psychogramm eines Getriebenen darstellt.

Dimitri Schostakowitsch in London
Bildlegende: Die Zehnte von Schostakowitsch ist keine einfache Kost. Imago/ United Archives International

Als «Bild des Wahnsinns» wurde dieser erste Satz auch schon bezeichnet. Wer spielt das komplexe Werk am überzeugendsten?
Gäste von Annelis Berger sind Michael Struck-Schloen und Graziella Contratto.

Erstausstrahlung: 16.03.15

Redaktion: Annelis Berger