Franz Schuberts «Der Tod und das Mädchen»

Der Tod und das Mädchen ist ein beliebtes Thema sowohl in der bildenden Kunst wie in der Musik. Es taucht bereits während der Renaissance auf und wurde dann vor allem im 19. Jahrhundert wieder aufgegriffen. Bekanntestes Beispiel ist sicher Franz Schuberts eindrückliches Streichquartett Nr.

14 d-Moll D 810 «Der Tod und das Mädchen».

Schubert hat es 1824 komponiert. Der Titel entstammt dem Thema des zweiten Satzes, denn hier verwendet Schubert das Lied «Der Tod und das Mädchen», das er einige Jahre zuvor geschrieben hatte, auf ein Gedicht von Matthias Claudius.

In der «Diskothek im Zwei» stehen nun verschiedene Aufnahmen von Schuberts Streichquartett zur Diskussion. Gäste von Eva Oertle sind die Cellistin Martina Schucan und der Musikjournalist Benjamin Herzog.