Arbeitszeiterfassung – Misstrauen oder Gesundheitsschutz?

Dank immer kleinerer Computer und leistungsfähigerer Datennetze können immer mehr Angestellte überall und jederzeit arbeiten. Und das tun sie auch.

Die Stempeluhr, ein Relikt aus der Vergangenheit? Die Arbeitszeiterfassung hat sich grundlegend verändert.
Bildlegende: Die Stempeluhr, ein Relikt aus der Vergangenheit? Die Arbeitszeiterfassung hat sich grundlegend verändert. Keystone

Diese Mitarbeitenden kontrollieren beispielsweise die Geschäftsmails auf dem Smartphone zu Hause. Sie lesen und schreiben mit dem Laptop auf dem Arbeitsweg. Sie erledigen aber auch private Anrufe und Mails im Geschäft und leisten stattdessen oft unbezahlte Überzeit. Zudem arbeiten immer mehr Angestellte an einem Tag oder an mehreren Tagen pro Woche zu Hause.

Ist demnach die Arbeitszeiterfassung ein antiquierter Zopf, der längst aus dem Arbeitsgesetz gestrichen werden sollte? Neue Studien zeigen, dass hinter der grenzenlosen Arbeitsfreiheit neue Gefahren lauern.

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Statt Stempeluhr Arbeitszeiten à discrétion

7:00 min, aus ECO vom 18.6.2012

Redaktion: Anne-Käthi Zweidler