«Die Seilbahn ist unser Lebensnerv»

In der Schweiz gibt es über 200 Kleinseilbahnen. Manche von ihnen sichern den Zugang zu Bergbauernhöfen. Der «Doppelpunkt» ist auf den Spuren von Schweizer Seilbahn-Liebhabern.

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Jasmin und Luzia, die Töchter von Anita und Max Wyrsch, haben einen ungewöhnlichen Schulweg. Für den Weg ins Tal vom Bergbauernhof der Familie im Kanton Nidwalden benutzen sie die eigene Seilbahn. Der Vater, Max Wyrsch, wartet die Anlage selber. «Mich faszinieren Seilbahnen je länger, je mehr», sagt er. «Die Seilbahn ist unser Lebensnerv.»

Das Diegisbalm-Bähnli ist eine von über 200 Kleinseilbahnen in der Schweiz. Eine solche ist auch die Spies-Bahn von Landwirt Josef Durrer bei Oberrickenbach (NW). Fast hätte Durrer seine Bahn vor einiger Zeit schliessen müssen: Es standen teure Sanierungsmassnahmen an. «Wir hätten keine Wahl gehabt und ins Tal ziehen müssen», sagt Josef Durrer.

Dank der Unterstützung eines neu gegründeten Vereins, der «Freunde der Kleinseilbahnen», konnte die Bahn gerettet werden. Die «Freunde» finanzierten die Entwicklung einer einfachen, aber sicheren Steuerung, die künftig auch bei anderen Kleinseilbahnen eingesetzt werden kann.

Im Mittelpunkt der Sendung «Doppelpunkt» steht die Passion für kleine und grosse Seilbahnen. Es kommen Seilbahnbesitzer, ein Seilbahnpionier und ein Vertreter des Branchenverbandes zu Wort.

Redaktion: Rebekka Haefeli