Fallpauschale im Spital: Was bringt sie den Patienten?

Viele haben davor gezittert, nun ist sie seit dem 1. Januar 2012 da: die Fallpauschale, die feste Entschädigung pro Spitalfall. Sie soll u.a. Behandlungen in der ganzen Schweiz vergleichbar machen und die «Liegedauer» der Patienten verkürzen.

Wurde der Patient in die REHA verlegt?
Bildlegende: Wurde der Patient in die REHA verlegt? pixelio/Paul Georg Meister

«Werde ich nun, kaum operiert, wieder nach Hause geschickt?», fragen sich Patienten.

Andere hegen die Befürchtung, dass das Spital nun mehr operiert als nötig, weil Operationen den Umsatz steigern. Dritte wiederum befürchten, dass alte Patienten oder Kinder durch die Maschen fallen, da die Pflege aufwendig und in der Fallpauschale so nicht vorgesehen ist.

Über den neuen Alltag im Spital und wie er sich in Zukunft gestaltet wird diskutieren

  • Margrit Kessler, Patientenorganisation SPO
  • Christian Hess, Chefarzt Innere Medizin Spital Affoltern
  • Matthias Mühlheim, Direktor Reha Rheinfelden
  • Michael Jordi, Zentralsekretär GDK (Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren)

 

Moderation: Christine Hubacher