Peak Feuz und Peak Häsler – zwei Schweizer Berge in den Rocky Mountains

Westkanada ist berühmt für seine Bergkultur. Diese Kultur begründet haben Schweizer Bergsteiger vor über hundert Jahren.

Blick auf den Maligne Lake im Jasper Nationalpark
Bildlegende: Traumhaft - Maligne Lake im kanadischen Jasper Nationalpark. wikipedia / leftantler

Eduard Feuz und Christian Häsler aus dem bernischen Gsteigwiler sind als erste Schweizer Bergführer 1899 von der Canadian Pacific Railway, der kanadischen Eisenbahngesellschaft, engagiert worden, die Touristen sicher auf die Berggipfel zu führen. Andere folgten ihnen, bis 1911 als Saisonniers, danach als definitive Auswanderer im Edelvillage in Golden. Die «Swiss Mountain Guides» führten die Gäste nicht nur auf die Gipfel. Sie brachten ihnen auch die Sicherheitsregeln am Berg bei. Und haben so nach und nach die berühmte Bergkultur Kanadas aufgebaut.

An die beiden Pioniere aus Gsteigwiler erinnern heute zwei Berggipfel in den kanadischen Rocky Mountains, der Peak Feuz und der Peak Häsler.

Das Hundertjährige der Swiss Guides in Western Canada feiert man 1999 in den kanadischen Rocky Mountains. Der Radiojournalist Henrik Rhyn ging damals auf die Spuren dieser Berner Oberländer Bergführer und berichtete darüber in einer Reportage.

Diese Sendung aus dem Radioarchiv von SRF ist der letzte Teil der «Doppelpunkt»-Sommerserie mit packenden Sendungen von Besteigungen, die ans oder übers Limit gehen, mit Reportagen aus den ewigen Eis oder von aussergewöhnlichen Bergtouren.

(Erstausstrahlung am 15. Juli 1999)