Rohstoff-Drehscheibe Schweiz

Erdöl, Kohle, Zink: Schweizer Konzerne handeln sie alle - und stehen in der Kritik. 50 Nichtregierungs-Organisationen fordern schärfere Gesetze für die zahlreichen Rohstoff-Giganten mit Hauptsitz in der Schweiz.

Frachtschiffe schwer beladen mit Container.
Bildlegende: Frachtschiffe schwer beladen mit Container. istockphoto

Sieben der zwölf umsatzstärksten Firmen der Schweiz gehören zur Rohstoffbranche. Sie würden in Drittwelt-Ländern Menschenrechte mit Füssen treten und die Umwelt stark verschmutzen, lautet die Kritik.

Die Rohstoffbranche widerspricht: Man nehme die soziale Verantwortung durchaus wahr. Zudem sei es juristisch nicht möglich, Schweizer Gesetze im Ausland anzuwenden.

Das Milliarden-Geschäft mit den Schätzen dieser Erde. Welche Rolle spielt die Schweiz? Es diskutieren:

- Ursula Wyss, Nationalrätin SP

- Ruedi Noser, Nationalrat FDP

- Urs Rybi, Erklärung von Bern

- Christian Brütsch, Politologe Universität Zürich

Moderation: Simone Hulliger, Redaktion: Simone Hulliger