Ungeliebte Spitzensportler - was uns der Fall Frei sagt

Alex Frei und Marco Streller werden nie mehr das Shirt mit dem Schweizer Kreuz auf der Brust tragen. Die beiden besten Stürmer sind zurückgetreten - und quer durch die Schweiz geht ein eher hämischer Aufschrei.

Alex Frei spaltet das Fussball-Volk.
Bildlegende: Alex Frei spaltet das Fussball-Volk. Reuters

Nicht nur in den Medien wird hart kommentiert: «Das stillose Ende eines Captains» oder «Der Abgang der Heulsusen ist eine Chance». Auch in Blogs und Internetforen klatschen viele Fussballfans (und andere) Beifall zum Rücktritt von Frei und Streller.

Weshalb werden die einen Spitzensportler geliebt und andere gehasst? Weshalb soll ein gutverdienender Spitzensportler auch noch ein guter Mensch sein? Wie erlebt man Pfiffe, Kritik und öffentliche Prügel? Sind in einem Kollektiv Gleichgeformte wichtiger als unbequeme Sportler, die mit Ehrgeiz und Verbissenheit an die Spitze wollen?

Es diskutieren:

- Beatriz Zuberbühler

- Hanspeter Latour, Fussballexperte

- Josef Zindel, Medienchef FC Basel

- Hanspeter Gubelmann, Sportpsychologe

Hörer-Diskussion: Warum wir Spitzensportler lieben und verfluchen?

Redaktion: Barbara Bürer