Wir machen Boden gut!

Er ist unsere knappste, nicht erneuerbare Ressource: der Boden. Pro Jahr wird in der Schweiz die Fläche des Kantons Basel-Stadt verbaut, nach starken Regenfällen schwemmen wir kostbares Gut den Rhein runter nach Holland und schwere Maschinen verdichten den Boden unter ihren Rädern.

Querschnitte eines Rüeblifelds und Ziegen, die nach unten schauen.
Bildlegende: Faszinierende Querschnitte: Was unter dem Boden ist, bekommen wir kaum zu Gesicht. zvg

Obwohl wir täglich drauf stehen, gehen, leben, ist uns nicht bewusst, was wir dem Boden alles antun. Doch das könnte sich eines Tages rächen. Denn der Boden tut mehr für uns, als uns bewusst ist.

Der gesunde Boden speichert Wasser und filtert Schmutzpartikel aus dem Wasser, er speichert Nährstoffe und lässt unsere Nahrungsmittel wachsen, er speichert Kohlenstoff, archiviert Natur- und Kulturgeschichte und ist Lebensraum für Bioorganismen.

Für Radio SRF1 geht der Agronom und Raumplaner Claude Lüscher zusammen mit der Autorin Brigitte Wenger dem Boden auf den Grund. Sie graben sich ein ins Thema, wortwörtlich: Sie buddeln ein Loch in den Boden.

Dabei stossen sie auf das tüchtigste Tier im Boden, finden Medikamente, die täglich tausende Leben retten, erklären wie die Basler Rheinwasser trinken und finden den Zusammenhang zwischen der Qualität das Bodens und unserer Landschaft.

Mit dem Jahr 2015 geht das UNO-Jahr des Bodens zu Ende. Die UNO-Generalversammlung lancierte dieses internationale Themenjahr, um auf die existenzielle Bedeutung des Bodens weltweit aufmerksam zu machen.

Der Boden im Querschnitt

Redaktion: Brigitte Wenger