Kraftakt Start-up

Ein neues Unternehmen zum Erfolg zu führen, ist eine enorme Herausforderung. «ECO» zeigt, ob es den Teilnehmern der Sendung «Start-up» 5 Jahre später gelungen ist. Die Serie über den Kampf der Jungunternehmer.

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Sendungstrailer Kraftakt Start up

0:31 min, aus ECO vom 7.1.2013

Optimistisch waren sie, voller Tatendrang. 2007 wählte eine hochkarätige Jury 10 Jungunternehmer aus, um ihnen einen guten Start zu ermöglichen. «ECO» besucht heute einige der damals vielversprechendsten Unternehmensgründer und fragt: Wie hat sich ihre Firma entwickelt? Und: Welches sind die grössten Hindernisse, die ein junges Unternehmen überwinden muss?

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Bildlegende: Die Sendung begleitete 2007 in 11 Folgen 10 Jungunternehmer. srf

Accurestore, Axsionics, Dybuster, Exsila, Giveawine, Kooaba, Mayoris, Rabtherm, Sonic Emotion, Tedec – dies waren die 10 Unternehmen, die mit ihrer Teilnahme an der Sendung «Start-up» auf Erfolg hofften.

In der Sendung berichtet das Wirtschaftsmagazin über 3 der Teilnehmer, aus unterschiedlichen Branchen – und mit unterschiedlichem Geschäftsgang.

Mayoris: An der Schwelle zum Gewinn (07.01.2013)

Zwölf-Stunden-Arbeitstage sind für Maya Reinshagen üblich. Mit ihrer Firma Mayoris bietet sie Software und Beratung für E-Mail-Marketing an, vornehmlich in der Schweiz. Sie musste die Strategie anpassen, Personal auf- und wieder abbauen, doch Maya Reinshagen bereut den Weg in die Selbständigkeit nicht. Zehn Jahre nach der Firmengründung rechnet sie 2013 erstmals mit einem Jahresgewinn.

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Mayoris an der Schwelle zum Gewinn

7:32 min, aus ECO vom 7.1.2013

Rabtherm: Durchbruch lässt auf sich warten (14.01.2013)

Das Gold fliesse im Boden, lautet das Credo von Urs Studer, man müsse es nur gewinnen. Der Unternehmer hat ein Verfahren entwickelt, mit dem er aus Abwasser Wärme gewinnen kann. Damit hat er den National Energy Globe Award gewonnen, einen wichtigen Umweltpreis. Dennoch kämpft Urs Studer weiterhin um den Durchbruch. Viel zu optimistisch hat er den Markt eingeschätzt.

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Durchbruch von Rabtherm lässt auf sich warten

8:02 min, aus ECO vom 14.1.2013

Axsionics: Konkurs eines Hochkaräters (21.01.2013)

Mit seiner biometrischen Sicherheitskarte wollte Alain Rollier den grossen Markt erobern. Axsionics wurde mehrfach ausgezeichnet und sammelte von allen «Start-up»-Teilnehmern am meisten Geld ein. Dennoch ging Axsionics Anfang 2012 Konkurs. «ECO» zeigt, was Alain Rollier aus dem Scheitern gelernt hat – und dass die entwickelte Technik dennoch weiterlebt.

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Axsionics – Konkurs eines Hochkaräters

7:10 min, aus ECO vom 21.1.2013

Und die anderen? – Bilanz nach 5 Jahren

Mehr als 900 Unternehmen hatten sich 2007 für die Teilnahme an der Sendung «Start up – Der Weg zur eigenen Firma» beworben. 100 von ihnen erhielten die Gelegenheit, sich vor der Jury zu präsentieren. Diese wählte die 10 Unternehmen aus, in denen sie das grösste Potenzial sah.

Das war vor über 5 Jahren. Die meisten dieser Unternehmen bestehen heute noch. Allein diese Tatsache ist ein Erfolg, überleben doch laut Experten 5 von 10 Start-ups diese ersten Jahre nicht.

Allerdings: Fast alle der ehemaligen Teilnehmer kämpfen mit grossen Herausforderungen. Viele von ihnen suchen noch immer Kapital. Einige der Gründer sind bereits aus ihrem Unternehmen ausgeschieden.

Ein Überflieger ist unter den Firmen nicht auszumachen.

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So geht es den Start-up-Teilnehmern heute

2:04 min, vom 21.1.2013

Accurestore: Stromausfall nach Hoffnungsstart

Mit der Regeneration von Akkus wollte Accurestore den Markt erobern. Doch der Markterfolg stellte sich nicht ein und Daniel Zumsteins Firma musste vor 3 Jahren liquidiert werden.

Exsila: Vom Tauschhandel zum Online-Marktplatz

Begonnen hatte alles als elektronischer Tauschhandel, heute läuft es auch mit Schweizer Franken. In einem harten Konkurrenzumfeld versucht Rouven Küngs Online-Marktplatz sein Angebot laufend auszubauen und bietet vom klassischen Buch bis zum Navigationsgerät eine breite Palette an Produkten an.

Tedec: Antrieb ohne Gründer

Ein neuartiges Getriebe entwickelte das Start up von Roland Hiltbrand. Inzwischen ist er aus dem Unternehmen ausgeschieden. Die Tedec beschäftigt heute 5 Angestellte und entwickelt und fertigt weiterhin Getriebe.

Dybuster: Vom Lesen zum Rechnen

Die Lern- und Therapiesoftware zur Behebung von Leseschwäche hat sich im Markt bislang behauptet. Gründer Christian Vögeli bietet neuerdings eine Software gegen Rechenschwäche an.

Die 10 Finalisten Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die 10 Finalisten D. Zumstein, M. Rosenthal, M. Reinshagen, U. Studer, JP. Saija, C. Vögeli, R. Küng, A. Rollier, H. Bay, R. Hiltbrand. SRF

Giveawine: David gehen Goliath

Der E-Shop für Wein muss sich gegen grosse Online-Anbieter behaupten. Kein einfaches Umfeld gegen Konkurrenten wie beispielsweise Coop und Mövenpick. Gründer Jean-Paul Saija ist bereits 2008 ausgeschieden.

Kooaba: Aus eins mach zwei

Das Unternehmen von Herbert Bay, spezialisiert auf Bilderkennungstechnik per Handy, musste neu ausgerichtet werden. Die Konkurrenz schläft nicht und Kooaba kümmert sich heute hauptsächlich um die Weiterentwicklung der Technologie. Ein ausgegliedertes Tochterunternehmen vermarktet Software in Lizenz.

Sonic Emotion: Musik spielt leise

Das dreidimensionale Klangerlebnis ohne Kabelsalat und allzu viele Musikboxen verspricht Sonic Emotion. Die Neuentwicklung von Matthias Rosenthal scheint sich im Markt zu bewähren, hat sich im grossen Stil aber noch nicht durchgesetzt.