Ist die Überbrückungsrente die Lösung?

Wer über 50 Jahre alt ist, wird nicht häufiger arbeitslos als andere. Aber: Wer einmal die Stelle verloren hat, tut sich sehr viel schwerer mit der Suche nach einer neuen Arbeit. Die über 50-Jährigen sind klar länger auf Arbeitssuche als jüngere Menschen.

Löst die geplante Überbrückungsrente das Problem?
Bildlegende: Ein Arbeitsloser auf dem RAV. Keystone

Nun diskutiert die Politik einen neuen Vorschlag des Bundesrates. Die Überbrückungsrente. Profitieren würden jährlich 4400 Menschen. Ihnen soll der soziale Abstieg vor der Pensionierung erspart bleiben. Entschieden ist allerdings noch nichts. 

Löst diese Rente die Probleme von älteren ausgesteuerten Arbeitslosen? Diese Frage diskutiert die Sendung «Forum» mit Hörerinnen und Hörern. Und mit Gästen:

  • Diana Gutjahr, die SVP-Nationalrätin führt in Romanshorn einen Stahl- und Metallbaubetrieb und beschäftigt 80 Mitarbeiter. Sie lehnt die Überbrückungsrente ab. «Es ist ein komplett falsches Anreizsystem und reine Symptombekämpfung. 60-Jährige werden gezielt in die Arbeitslosigkeit abgeschoben.»
  • Daniel Neugart, Präsident und Gründer des Schweizerischen Arbeitnehmerverbandes Save50Plus. «Die Überbrückungsrente ist dringend notwendig und ein Signal in die richtige Richtung. Aber es muss noch viel mehr passieren.»

Was ist Ihre Meinung zum Thema? Diskutieren Sie jetz mit.

Redaktion: Radka Laubacher / Online: Karin Rüfli