Erschöpfung: Prinz Harry muss Südpol-Expedition unterbrechen

Schwieriges Terrain und Erschöpfung sind zum unüberbrückbaren Problem für die Südpol-Expedition von Prinz Harry geworden.

Prinz Harry und acht weitere Expeditionsteilnehmer in Anzüge eingehüllt auf Skiern im Schnee. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Minus 27 Grad Prinz Harry (rechts) und seine Expeditions-Kollegen haben mit Extrembedingungen zu kämpfen. Keystone

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Die Expedition

Nach zahlreichen Verzögerungen waren die Teams vor einer Woche aufgebrochen. In 15 Tagen wollten sie rund 280 Kilometer über das ewige Eis zum südlichsten Punkt der Erde zurücklegen. Die Temperaturen gab die Rennleitung mit 27 Grad unter Null an – die gefühlte Temperatur liege wegen des Winds sogar bei minus 35 Grad Celsius.

Die Südpol-Expedition von Prinz Harry mit drei Teams von kriegsversehrten Soldaten ist aus Sicherheitsgründen in ihrer ursprünglichen Form gestoppt worden. Dies teilte die Organisation «Walking With the Wounded» am Samstagabend mit. Die Expeditionsteilnehmer würden nun als nächstes zu einem Checkpoint transportiert werden, der 112 Kilometer vom Endziel entfernt liegt.

Anstatt den südlichsten Punkt der Erde im Wettstreit als drei Teams zu erreichen, würden die Teilnehmer den Trek nun als «ein Team» fortsetzen und gemeinsam ankommen, teilte die Organisation mit.

Expedition viel schwieriger als erwartet

«Wir haben zwei schwierige Tage hinter uns. Das Wetter bleibt gut, aber das Terrain ist sehr schwierig, viel schwieriger als wir erwartet hatten», erklärte Expeditionsleiter Ed Parker. Die Teams seien «sehr, sehr müde.» Bei der Entscheidung gehe es ausschliesslich um die Sicherheit der Betroffenen. Ihre Kräfte dürften nicht überstrapaziert werden.

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Prinz Harry trifft Ende November im Basis-Lager ein (unkomm.)

0:25 min, vom 24.11.2013